Vier russische Biathleten verstossen gegen Anti Doping Regeln
Vier Biathleten haben gedopt. Über mögliche Strafen ist bisher noch nichts bekannt.

Das Wichtigste in Kürze
- Vier Biathleten aus Russland sollen gedopt haben.
- Sie bekommen nun 14 Tage Zeit, auf die Vorwürfe zu reagieren.
Vier russische Biathleten haben gegen die Anti-Doping-Regeln des Weltverbandes IBU verstossen. Wie die IBU heute Donnerstag mitteilte, wurden der nationale russische Verband RBU und die betroffenen Sportler über den Vorgang informiert. Die Namen der Athleten wurden nicht veröffentlicht, auch über mögliche Strafen wurde zunächst nichts bekannt. Die Russen bekommen nun 14 Tage Zeit, um auf die offizielle Benachrichtigung zu reagieren und sich zu erklären. Wenn der Verstoss gegen die Regularien nicht als solcher akzeptiert wird, soll der Fall vom Anti-Doping-Gremium der IBU behandelt werden. Die IBU will sich bis zum Ende der Benachrichtigungszeit nicht weiter zu dem Fall äussern.
Erst im Mai war die russische Skijägerin Jekaterina Glasyrina für zwei Jahre gesperrt worden, ihren Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS hatte sie zurückgezogen. Kurz vor dem WM-Sprint 2017 in Hochfilzen wurde die inzwischen 30-Jährige aufgrund von Informationen aus dem McLaren-Report vorläufig suspendiert. Die ebenfalls verdächtigten und suspendierten Olga Wiluchina und Jana Romanowa haben ihre Karrieren bereits beendet.
Im zweiten McLaren-Report um mutmassliches russisches Staatsdoping und die Manipulation von Proben waren auch 31 russische Biathleten genannt worden. Die meisten Verfahren waren von der IBU aber mangels Beweisen eingestellt worden. Auch vor der Veröffentlichung des McLaren-Reports hatte es mehrfach Dopingfälle um russische Biathleten gegeben. Die RBU musste nach mehreren Vergehen unter anderem bereits die einstige IBU-Höchststrafe von 113'000 Franken zahlen.












