Hassan gewinnt Sydney-Marathon - Kipchoge bricht ein
Auch der deutsche Rekordhalter startet in Australien statt bei der WM. Samuel Fitwi landet aber nicht in den Spitzenrängen.

Der deutsche Marathon-Rekordler Samuel Fitwi hat eine Top-Ten-Platzierung beim Sydney-Marathon verpasst. Der Olympia-15. aus Trier landete nach 42,195 Kilometern in 2:10:30 Stunden auf Rang 13. Den Sieg sicherte sich Hailemaryam Kiros aus Äthiopien in 2:06:06 Stunden, nur zehn Sekunden dahinter folgte sein Landsmann Addisu Gobena.
Der zweimalige Olympiasieger Eliud Kipchoge aus Kenia gehörte lange zur Spitzengruppe, fiel in der Schlussphase des Rennens dann aber deutlich zurück. Der 40-Jährige belegte in 2:08:31 Stunden Platz neun.
Streckenrekord auch bei den Frauen
Bei den Frauen gewann Olympiasiegerin Sifan Hassan in 2:18:22 Stunden und unterbot damit wie Kiros den bisherigen Streckenrekord. Die Niederländerin hatte 34 Sekunden Vorsprung vor der früheren Weltrekordhalterin Brigid Kosgei aus Kenia.
Das Rennen in Sydney zählte erstmals zur Serie der weltweit wichtigsten Marathons. Zu den nun sechs Veranstaltungen gehört auch der Berlin-Marathon am 21. September. Weil vom 13. bis 21. September auch die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio stattfinden, müssen sich viele Marathon-Stars zwischen einem Start bei der WM und einem lukrativen Stadt-Rennen entscheiden. Fitwi verzichtet auf eine WM-Teilnahme.