YB: «Wollen auch auswärts endlich das YB-Gesicht zeigen»
YB lässt im Berner Derby gegen Thun nichts anbrennen und gewinnen mit 4:0. Jetzt soll beim FCB auch die Auswärts-Misere beendet werden.
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Das Wichtigste in Kürze
- YB revanchiert sich für die 0:1-Pleite in Thun und gewinnt mit 4:0.
- Während Thun mit dem Schiri hadert, bereiten sich die Berner auf den Kracher in Basel vor.
- Hier kommen die Stimmen zum Berner Derby.
YB revanchiert sich für die 0:1-Pleite in Thun mit einem deutlichen Heimsieg. Gleich mit 4:0 gewinnt der Meister – es ist der elfte Heimsieg in Serie. Am Samstag um 20.30 Uhr kommt es jetzt zum Kracher in Basel, dort soll die Auswärts-Misere beendet werden.
Für den FC Thun war es die zweite deutliche Niederlage in Serie. Und auch auf die Berner Oberländer wartet am Wochenende ein wichtiges Spiel. Das Schneider-Team empfängt Xamax zum «Sechs-Punkte-Spiel» im Abstiegskampf.
Bertone: «Rückkehr habe ich mir anders vorgestellt»
Für einen Spieler war die Partie im Wankdorf eine ganz besondere. Leonardo Bertone durchlief die gesamte Juniorenabteilung von YB und wurde mit den Bernern zweimal Meister. Gestern spielte er erstmals gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Und verliert mit 0:4.
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«Ich hätte mir die Rückkehr schon etwas anders vorgestellt», erkärt Bertone nach dem Spiel. Trotz der umstrittenen Szenen beim zweiten YB-Penalty sucht der Thun-Spieler auch die Fehler bei seinem Team. «Wir müssen aus dem Spiel heraus mehr machen.»
Bürgy: «Wollen auch auswärts das Gesicht von YB zeigen»
Ein guter Freund Bertones aus YB-Zeiten gibt bei den Bernern beim 4:0-Sieg sein Re-Start-Debüt. Nicolas Bürgy spielt 90 Minuten in der Innenverteidigung – und macht ein gutes Spiel. «Wir haben sehr wenig zugelassen und waren aggressiv in den Duellen», so Bürgy.
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Am Samstag kommt es zum wichtigen Spiel in Basel – auf fremden Plätzen haperts aber beim Meister. «Wir wollen jetzt auch auswärts das YB-Gesicht zeigen. Das hat viel mit Aggressivität und Teamgeist zu tun.»
Das sagen die beiden Trainer
«Der Sieg fiel etwas zu hoch aus», sagt Trainer Gerardo Seoane nach dem Spiel. «Das ist aber auch der Roten Karte zuzuschreiben.» Den Ärger der Thuner kann Seoane nachvollziehen. Doch er sagt auch: «Wir versuchen den Spielern täglich beizubringen, dass es erst fertig ist, wenn der Schiri pfeift.»
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«Fehler sind ein Teil des Spiels, manchmal wird man leicht bevorzugt, manchmal leicht benachteiligt. Aber das gehört dazu», erklärt Seoane.
Thun-Trainer Marc Schneider hadert mit der Penaltyszene auch noch an der Pressekonferenz. «Das Foul an Havenaar ist für mich genauso ein Penalty wie das Foul an Lustenberger. Wir sind momentan nicht auf der glücklichen Seite, was diese Entscheide angeht.»
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So geht es weiter
Auf beide Teams wartet am Wochenende ein wichtiges Spiel. YB könnte den FC Basel am Samstag um 20.30 Uhr im St. Jakob-Park um zwölf Punkte distanzieren.
Und Thun empfängt am Sonntag um 16 Uhr Xamax zum Abstiegskampf-Gipfel.










