WM 2026

    WM 2026 – Murat Yakin: «Fehler, den wir so nicht akzeptieren können

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    USA,

    Der Traum vom erstmaligen Halbfinal-Einzug ist geplatzt: Die Schweizer Nati unterliegt an der WM 2026 dem Titelverteidiger aus Argentinien mit 1:3.

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    Murat Yakin: «Waren heute viel besser.» - SRF

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz bleibt im WM-Viertelfinal dramatisch hängen.
    • Gegen Messis Argentinier setzt es eine bittere 1:3-Niederlage ab.
    • Breel Embolo fliegt wegen einer Schwalbe vom Platz – Yakin zeigt sich unverständlich.

    Trotz einer guten Leistungen im Viertelfinal ist die WM 2026 für die Schweizer Nati vorbei. Die Elf von Trainer Murat Yakin muss sich dem Titelverteidiger aus Argentinien 1:3 geschlagen geben.

    Mac Allister bringt den Favoriten in der 10. Minute nach einem Eckball in Führung. Ndoye gelingt in der 67. Minute aus spitzem Winkel der verdiente Ausgleich.

    Heroischer Kampf in Unterzahl – dann zaubert Alvarez

    Wenig später der Schock: Breel Embolo fliegt wegen einer Schwalbe vom Platz. Der VAR meldet sich nach einer Gelben Karte gegen Paredes, der Schiri ändert seine Entscheidung. Ganz bitter – aber regeltechnisch leider korrekt.

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    Wegen dieser Schwalbe fliegt Breel Embolo vom Platz. - SRF

    Lange hält die Nati mit einem Mann weniger dicht. Doch in der 112. Minute gelingt Julian Alvarez ein absolutes Traumtor. Der Stürmer von Atlético Madrid schlenzt den Ball aus rund 20 Metern in den entfernten Winkel.

    Darauf kann die Schweiz nicht mehr reagieren. Kurz vor Schluss sorgt Lautaro Martinez nach einem Xhaka-Ballverlust für die Entscheidung.

    Murat Yakin: «Weiss nicht, woher die Regel kommt»

    «Wenn man den Spielverlauf gesehen hat – wir waren viel besser als der Gegner. Aber am Schluss können wir uns nichts kaufen», sagt Murat Yakin ins SRF-Mikrofon. Aber: «Ich bin unglaublich stolz auf das Team und den Staff für die Leistung gegen den Weltmeister.»

    Breel Embolo
    Breel Embolo sieht die Gelb-Rote Karte. - keystone

    Es sei schade, dass man auf diese Art und Weise ausscheide. Der Platzverweis gegen Embolo habe das Momentum über den Haufen geworfen. «Woher die Regel kommt, weiss ich nicht. Aber wir können es nicht ändern.»

    Später zeigt sich Yakin noch etwas angefressener.

    Murat Yakin
    Murat Yakin im Gespräch mit Argentiniens Rodrigo De Paul. - keystone

    Zum umstrittenen Platzverweis meint er: «Wir hatten den Vorteil auf unserer Seite. Eigentlich hätte der Schiri viel früher Gelb zeigen müssen – Breel wurde oft getroffen. Wir wurden bestraft für einen Fehler, den wir auf diese Art und Weise nicht akzeptieren können.»

    «Für mich ist der Entscheid unbegreiflich», so Yakin weiter. Embolo nimmt er in Schutz: «Er ist ein mannschaftsdienlicher Spieler. Er wurde zuvor oft getroffen.»

    Im Halbfinal treffen die Gauchos auf England. Die Three Lions setzen sich gegen Norwegen nach Rückstand mit 2:1 nach Verlängerung durch. Jude Bellingham trifft doppelt.

    Kommentare

    User #3543 (nicht angemeldet)

    Für mich ist Embolo schuld, er machte eine Schwalbe (unsportlich). Wenn keine Schwalbe, keine rote Karte !

    User #3407 (nicht angemeldet)

    Ohne Breel wären wir gar nicht soweit gekommen

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