Die Fifa schüttet im Rahmen des «Club Benefits Programme» Geld an die Klubs aus, welche Spieler an die WM 2022 nach Katar geschickt haben.
WM 2022
Michel Aebischer, Christian Fassnacht und Fabian Rieder (v.l.) posieren für ein Selfie mit Fabian Frei. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • YB, Basel, Lugano, Luzern und St. Gallen dürfen sich über einen schönen Batzen freuen.
  • Dank der WM-Teilnahme ihrer Spieler erhalten die Klubs von der Fifa Geld.

Das ist doch mal ein schönes Weihnachtsgeschenk für fünf Klubs aus der Super League! Gleich mehrere Vereine konnten einen oder mehrere Spieler nach Katar an die WM 2022 schicken. Dafür erhalten sie vom Weltverband Fifa eine Ausgleichszahlung.

Die Höhe der Zahlung wird daran berechnet, wie lange ein Spieler im Turnier war. Für die Vorrunde gibts rund 168'000 Franken, wenn ein Team erst im Achtelfinal scheiterte, sind es sogar deren 205'000 Franken. Für die Final-Teilnahme gibts fast 350'000 Franken.

Freuen Sie sich auf die Rückrunde der Super League?

Die Aufteilung der Entschädigung erfolgt unter allen Klubs, für welchen ein Spieler seit der Saison 2020/21 gespielt hat. Pro Spielzeit wird jeweils ein Drittel des Gesamtbetrags ausgeschüttet.

Mit knapp 950'000 Franken kassiert Leader YB gemäss dem Portal «ISPO.com» am meisten Kohle. Gelbschwarz war an der WM mit Fassnacht, Rieder und Nsame gleich dreifach vertreten.

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Jean-Pierre Nsame grüsst YB-Kollege Christian Fassnacht vor dem Spiel an der WM 2022 zwischen Kamerun und der Schweiz. - keystone

Und auch für Michel Aebischer, der Anfang Jahr zu Bologna wechselte, bekommen die Berner noch einen saftigen Batzen. Genau wie für den im Sommer nach Moskau abgewanderte Moumi Ngamaleu.

Hinter YB folgt der FC Basel mit fast 600'000 Franken. Die Bebbi waren in Katar mit Fabian Frei und Kanada-Flitzer Liam Millar vertreten.

Für den im Januar nach Valencia gewechselten Eray Cömert wird Rotblau mit über 100'000 Franken von der Fifa «entschädigt». Und für Silvan Widmer (2021 zu Mainz) kassiert der FCB rund 70'000 Franken.

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Liam MIllar (l.) im Training der kanadischen Nationalmannschaft. - keystone

Hinzu kommen drei weitere Super-Ligisten, welche dank der WM-Fahrer das Kässeli etwas auffüllen: der FC St. Gallen (Ati Zigi), der FC Luzern (Jashari und Dräger) und der FC Lugano (Steffen).

Gemäss «Kicker» dauert es wohl noch einige Wochen, bis die Vereine das Geld erhalten werden. Insgesamt zahlt die Fifa nach der WM 2022 umgerechnet über 200 Millionen Franken aus.

So viel kassieren Super-Ligisten nach WM 2022

YB – 941'000 Franken
FC Basel – 592'500 Franken
FC St. Gallen – 256'700 Franken
FC Luzern – 256'700 Franken
FC Lugano – 171'100 Franken
Servette – 85'500 Franken

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