Uefa rechnet mit Rekordeinnahmen
Uefa hat den Finanzzyklus 2016/2017 mit einem leichten Minus abgeschlossen. Doch der Verein lässt sich nicht unterkriegen – im Gegenteil. Für die nächste Zeitspanne rechnet er mit Rekordeinnahmen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Uefa hat im Finanzzyklus 2016/2017 ein leichtes Minus erzielt.
- Grund dafür sind Währungsschwankungen, die durch Reserven ausgeglichen wurden.
- Im Zyklus 2018/2019 rechnet der Verein mit Rekordeinnahmen.
Die Uefa hat den Finanzzyklus 2016/2017 mit einem leichten Minus abgeschlossen. Aufgrund von Währungsschwankungen habe man 6,7 Millionen Euro (rund 7,7 Millionen Franken) aus den Reserven nutzen müssen, berichtete Finanzdirektor Josef Koller beim Kongress der Europäischen Fussball-Union am Montag in Bratislava. Der Kontinentalverband hat somit noch ein Polster von 626 Millionen Euro (rund 721 Millionen Franken).
Die Einnahmen stiegen um sechs Prozent auf 2,38 Milliarden Euro (rund 2,7 Milliarden Franken). Diese Summe soll im Zyklus 2018/2019 nochmals auf die Rekordmarke von 3,9 Milliarden Euro (rund 4,5 Milliarden Franken) gesteigert werden, kündigte Schatzmeister und Exekutiv-Mitglied David Gill an. Verantwortlich für den Anstieg sind die Einnahmen aus der neuen Nations League und dem neuen Champions-League-Format.
Ihre Einnahmen nutzt die Uefa weiter für Zahlungen an die 55 Nationalverbände zur Entwicklung der Fussball-Infrastruktur. Für das sogenannte Hattrick-Programm kündigte Generalsekretär Theodore Theodoridis die Rekordsumme von 775,5 Millionen Euro (rund 892,9 Millionen Franken) für den Zyklus 2020 bis 2024 an.












