Schweizer Nati: Okafor tritt zurück & kritisiert Yakin: Das sagt SFV

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Bern,

Unter Murat Yakin will Noah Okafor nicht mehr für die Schweizer Nati auflaufen. Das erklärt er via Instagram. Beim SFV fällt die Antwort kurz und knapp aus.

Noah Okafor
Noah Okafor will nicht mehr unter Murat Yakin für die Nati spielen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Solange Murat Yakin Nati-Trainer ist, will Noah Okafor nicht mehr für die Schweiz auflaufen.
  • Der SFV respektiert den Entscheid des 26-jährigen Leeds-Stürmers.

Noah Okafor will nicht mehr unter Murat Yakin für die Schweizer Nati auflaufen. Der 26-jährige Stürmer gibt heute auf Instagram seinen Rücktritt bekannt.

Der Leeds-Angreifer betont, dass das nichts mit seinen wenigen Einsatzzeiten in der Nati zu tun habe. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Nati-Trainer sei er voll motiviert an die WM 2026 gefahren. Er sei überzeugt gewesen, dass man den Blick nach vorne richten könne.

Noah Okafor
Noah Okafor spielt nicht mehr für die Schweizer Nati. - insta/noaharinze

Doch an der WM seien dann «Dinge passiert, die mich tief getroffen haben. Vertrauen ist verletzt worden und Zusagen wurden nicht eingehalten.» Als er gegen Algerien zum Einsatz kam, sei bei kleinen Fehlern auf eine Art und Weise reagiert worden, «die mich tief getroffen hat.»

Verstehst du den Nati-Rücktritt von Noah Okafor?

Deshalb ist für Okafor klar: «Ich möchte unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nati spielen!» Auch wenn er betont, dass Muran Yakin einen tollen Job mache und ihm der Erfolg recht gebe. Aber: «Ich will keine Sonderbehandlung. Nur gegenseitigen Respekt und Vertrauen – aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht.»

Schweizer Nati
Noah Okafor im Einsatz für die Schweizer Nati an der WM gegen Algerien. - keystone

Nau.ch fragt beim SFV nach, was der Verband zum Rücktritt des 26-fachen Nationalspielers (2 Tore) sagt. Die Antwort fällt kurz und knapp aus: «Noah hat uns heute persönlich informiert, dass er vorläufig nicht mehr für die Nati spielen wird. Wir respektieren seinen Entscheid und wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei seinem Verein.»

Kommentare

User #3361 (nicht angemeldet)

Wer soll das bitteschön sein? Nie gehört...

User #5708 (nicht angemeldet)

Gut geht er. Macht endlich Platz für einen talentierten Spieler.

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