Schweizer Nati: Okafor tritt zurück & kritisiert Yakin: Das sagt SFV
Unter Murat Yakin will Noah Okafor nicht mehr für die Schweizer Nati auflaufen. Das erklärt er via Instagram. Beim SFV fällt die Antwort kurz und knapp aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Solange Murat Yakin Nati-Trainer ist, will Noah Okafor nicht mehr für die Schweiz auflaufen.
- Der SFV respektiert den Entscheid des 26-jährigen Leeds-Stürmers.
Noah Okafor will nicht mehr unter Murat Yakin für die Schweizer Nati auflaufen. Der 26-jährige Stürmer gibt heute auf Instagram seinen Rücktritt bekannt.
Der Leeds-Angreifer betont, dass das nichts mit seinen wenigen Einsatzzeiten in der Nati zu tun habe. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Nati-Trainer sei er voll motiviert an die WM 2026 gefahren. Er sei überzeugt gewesen, dass man den Blick nach vorne richten könne.

Doch an der WM seien dann «Dinge passiert, die mich tief getroffen haben. Vertrauen ist verletzt worden und Zusagen wurden nicht eingehalten.» Als er gegen Algerien zum Einsatz kam, sei bei kleinen Fehlern auf eine Art und Weise reagiert worden, «die mich tief getroffen hat.»
Deshalb ist für Okafor klar: «Ich möchte unter dem aktuellen Trainer nicht mehr für die Nati spielen!» Auch wenn er betont, dass Muran Yakin einen tollen Job mache und ihm der Erfolg recht gebe. Aber: «Ich will keine Sonderbehandlung. Nur gegenseitigen Respekt und Vertrauen – aber diese Grundlage sehe ich für die kommenden Jahre nicht.»

Nau.ch fragt beim SFV nach, was der Verband zum Rücktritt des 26-fachen Nationalspielers (2 Tore) sagt. Die Antwort fällt kurz und knapp aus: «Noah hat uns heute persönlich informiert, dass er vorläufig nicht mehr für die Nati spielen wird. Wir respektieren seinen Entscheid und wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei seinem Verein.»












