Outet sich heute ein Spieler der 2. Bundesliga?

    Pascal Moser
    Pascal Moser

    Bern,

    Ein Twitter-Profil mit dem Namen @gayBundesligas1 sorgt derzeit für Aufsehen. Es soll sich um einen schwulen Fussball-Profi aus der 2. Bundesliga handeln.

    Bundesliga
    Das vermeintliche Twitter-Profil eines schwulen Fussballers aus der 2. Bundesliga. - Keystone/Twitter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Twitter-Community rätselt um ein vermeintliches Profil eines schwulen Fussball-Profis.
    • Bei dem Mann soll es sich um einen Akteur der 2. Bundesliga handeln.
    • Folgt heute Abend das Outing des unbekannten Spielers?

    «Ich bin ein schwuler Spieler der 2. Bundesliga. Ich möchte mich bald outen, um das Versteckspiel zu beende – Ich teste hier, ob ich den Druck aushalten kann.» Diese Worte stehen im Twitter-Profil des Nutzers «@gayBundesligas1».

    Den ersten Tweet setzte der User – der bereits über 3000 Follower hat – erst vor wenigen Tagen ab. Heute Freitag folgt dann die Info: «Ok, ich wollte heute Morgen nur kurz diesen Kanal checken. Muss mich erstmal sammeln – das gerät ja jetzt schon fast ausser Kontrolle. Jetzt muss ich mich erst mal auf das Training konzentrieren – Heute Abend mehr.»

    Positive Reaktionen auf mögliches Outing

    Folgt heute Abend das Coming-Out des unbekannten Spielers? Das Netz rätselt und die Kommentare unter den Beiträgen sind mehrheitlich positiv. «Meine Unterstützung und besten Wünsche hast du. Auch und gerade weil mir deine sexuelle Orientierung sowas von egal ist», schreibt einer.

    Es wäre eine Premiere, dass sich ein aktiver Spieler im deutschen Profi-Fussball zu seiner Homosexualität bekennt. Anfang 2014 outete sich bereits Thomas Hitzlsperger als schwul – dies allerdings nach seiner Karriere.

    Ob die ganze Aktion echt ist oder es sich um einen Fake handelt, bleibt abzuwarten: Heute Abend um 18.30 Uhr finden in der 2. Bundesliga zwei Partien statt. Erzgebirge Aue empfängt den FC Nürnberg und Dynamo Dresden ist zu Gast bei Greuther Fürth.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Rassismus
    4 Interaktionen
    Er kontert Balakov
    Homophobie
    28 Interaktionen
    Nach Frankreich-Eklat
    Politik im Stadion
    214 Interaktionen
    Kommentar

    MEHR AUS STADT BERN

    Feuerpferde Tobias Sennhauser
    «Keine Feuerpferde»
    Tatjana Rothenbühler, Direktorin GastroBern.
    GastroBern-Direktorin
    8 Interaktionen
    Bern