FC Thun Berner Oberland

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    Meister FC Thun verliert auch gegen Servette

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Thun,

    Der FC Thun kommt in der Super League weiterhin nicht in die Gänge. Gegen Servette macht man zwar einen 0:2-Rückstand wett, Punkte gibt es aber trotzdem keine.

    FC Thun
    Servette holt gegen den FC Thun drei Punkte. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Thun verliert zuhause gegen Servette 2:4.
    • Nach einem 0:2-Rückstand gleichen die Oberländer aus und schiessen das vermeintliche 3:2.
    • Aus dem Nichts führt dann wieder Servette.

    Meister FC Thun verliert in der Super League weiter an Boden. Das Nachholspiel gegen Servette geht zuhause 2:4 verloren.

    Die Grenats ziehen in der Tabelle damit an den Berner Oberländern vorbei. Nur noch Vaduz und Lausanne haben weniger Punkte auf dem Konto (6) als der Meister (7).

    FC Thun
    Gian-Luca Privitelli hat mit dem FC Thun noch kein Liga-Heimspiel gewinnen können. - keystone

    Trainer Gian-Luca Privitelli beklagt gegenüber SRF zu viele Ballverluste in der Offensive. «Wir laufen immer wieder in Konter hinein. Wir waren über das gesamte Spiel aus meiner Sicht nicht das schlechtere Team.»

    So sei es in bislang drei von vier Liga-Heimspielen gewesen, kommentiert der Coach. Gewinnen konnte sein Team keines, stattdessen resultiert nur ein einziger Punkt im eigenen Stadion. «Das ist schon sehr bitter», sagt Privitelli.

    An der schwächelnden Defensive werde man in der Natipause arbeiten, sagt der Trainer. «Der Weg ist lange.»

    Comeback nach Rückstand

    Thun erwischt am Mittwochabend einen schlechten Start. Servettes Kingstone Mutandwa wird in der vierten Minute in den Strafraum geschickt. Die Thuner Abwehr um Nicolas Bürgy kann den Ball nicht befreien, weshalb der Genfer Stürmer zum 1:0 ins Tor verwerten kann.

    In der Folge kommt von den Gästen offensiv nicht viel. Aufseiten Thuns verpassen Tom Strannegard und Bürgy den Ausgleich.

    Nach einer knappen halben Stunde erhöhen die Genfer auf 2:0. Mathis Lambourde schliesst einen sauber vorgetragenen Konter mit einem platzierten Abschluss ab. Die Thuner können nach dem Ballverlust an Servettes Strafraum nur noch hinterherschauen.

    FC Thun
    Fabio Saiz (r) trifft für den FC Thun zweimal. - keystone

    Geschlagen gibt sich der Meister aber keineswegs. In der 38. Minute setzt sich Nils Reichmuth auf der rechten Seite durch und findet im Strafraum Fabio Saiz. Der Mittelfeldspieler zieht ab und sieht, wie sein Ball unhaltbar ins Tor gelenkt wird. Für die Thuner ist es das erste Tor in einem Liga-Heimspiel in dieser Saison.

    Saiz bleibt auch nach der Pause im Fokus: In der 54. Minute kommt er erneut zum Abschluss. Wieder wird der Ball abgefälscht, wieder landet er im Tor. Servette-Goalie Edvinas Gertmonas kann den Ball nur leicht berühren.

    2:3 statt 3:2

    Für das spielbestimmende Heimteam bietet sich nach dem Ausgleich die Chance auf mehr. Nach über einer Stunde schiesst Bürgy nach einer Reichmuth-Ecke mit viel Gefühl das vermeintliche 3:2. Wegen eines Fouls wird der Treffer jedoch aberkannt.

    Kaum läuft das Spiel wieder, jubelt plötzlich Servette. Die Gäste treffen praktisch aus dem Nichts zum 3:2. Verteidiger Téo Allix zieht aus der Distanz ab und versenkt den Ball platziert unten rechts.

    Thun ist in der Folge zu harmlos und gleicht die Partie kein zweites Mal aus. Stattdessen gelingt Servette auf der Gegenseite die Entscheidung. Nach einem Fehlpass kontern die Genfer in der 86. Minute ein weiteres Mal. Jarell Simo bedient Datro Fofana, der nur noch einschieben muss – 4:2.

    Schafft es der FC Thun in die Top 6?

    Vor der langen Nati-Pause reist der FC Thun am Sonntag noch ins Ländle: Der Meister trifft um 14 Uhr auf Aufsteiger Vaduz. Servette trifft am Samstag um 18 Uhr im Wankdorf auf YB.

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    Kommentare

    User #5718 (nicht angemeldet)

    Naiver als beim FCThun zu sein, ist nicht möglich

    User #4267 (nicht angemeldet)

    Sorry Trainer, die beiden letzten Heimspiele gegen Mitbewerber mit null Punkten sind nicht bitter, sondern extrem schwach. Bevor die Englischen Wochen wieder starten sollte der FCT die Startelf fixiert haben, denn mit dem Dauerwechsel im Mittelfeld beruhigt sich der Spielaufbau nicht.

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