Manuel Akanji ist überzeugt: «Hätten WM wirklich gewinnen können»
Vor dem Saisonstart mit Inter Mailand blickt Manuel Akanji auf das WM-Out mit der Nati zurück. Er glaubt: «Ohne Embolos rote Karte wären wir weitergekommen.»

Das Wichtigste in Kürze
- Mit Inter Mailand nimmt Manuel Akanji ab Samstag in der Serie A die Mission Titelverteidigung in Angriff.
- Doch der Schweizer hadert noch immer mit dem WM-Out: «Wir waren besser als Argentinien.»
- Der 31-jährige Nati-Verteidiger glaubt sogar: «Wir hätten diese Weltmeisterschaft wirklich gewinnen können.»
Einige Wochen nach der Super League geht die neue Saison nun auch in Europas Top-Ligen los. Davon betroffen ist auch Manuel Akanji, der mit Meister Inter Mailand am Samstag zum Serie-A-Saisonauftakt auf Monza trifft.
Manuel Akanji: «Wir waren besser als Argentinien»
Akanji steht vor dem ersten Pflichtspieleinsatz seit dem WM-Viertelfinal gegen Argentinien. Wie sehr ihn jenes Ausscheiden mit der Nati noch immer beschäftigt, wird in einem Interview mit «Gazzetta dello Sport» deutlich.

Akanji sagt: «Es war hart. Wir waren besser als Argentinien. Ohne Embolos Rote Karte wären wir meiner Meinung nach weitergekommen.» Und der 31-jährige Nati-Verteidiger glaubt sogar: «Wir hätten diese Weltmeisterschaft wirklich gewinnen können.»
Akanji ist «trotzdem stolz auf Nati»
Doch in der Verlängerung wird der Schweiz ein Traumtor von Julian Alvarez zum Verhängnis. Statt in den Halbfinal einzuziehen, scheitert die Schweizer Nati im Viertelfinal. Akanji sagt: «Julians Tor hat alles entschieden. Aber ich bin trotzdem stolz auf unsere Mannschaft.»
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Bei Inter Mailand kam es nun zum Wiedersehen mit einem WM-Viertelfinal-Gegner: Lautaro Martinez. Doch er habe mit seinem Teamkollegen nicht mehr darüber gesprochen: «Das bringt nichts. Wir sind beide unzufrieden damit, wie die WM ausgegangen ist.»
Sommer ist weg – Ex-Kollege Stones neu dabei
Beim italienischen Meister ist Manuel Akanji seit diesem Sommer der einzige Schweizer. Goalie Yann Sommer hat den Club in Richtung Belgien verlassen. Akanji sagt: «Ich werde ihn vermissen. Aber ich habe hier auch sonst schon viele Freunde gefunden.»

Ausserdem ist er mit einem alten Abwehr-Kollegen wiedervereint: Ein Jahr nach Akanji wechselt auch John Stones von Manchester City nach Mailand. Akanji sagt: «Ich versuche ihn herumzuführen. Aber er ist eh ein super Typ und wird sich schnell einleben.»
Dass er durch die Zugänge von Stones und Benjamin Pavard mehr Konkurrenz hat, ist für Akanji kein Problem: «Genau das brauchen wir, um in der Champions League konkurrenzfähig zu sein.» Er wird es wissen: Akanji und Stones holten 2023 mit Manchester City den Henkelpott.
















