FC Thun vor Titel – Yakin: «Kein Experte hätte damit gerechnet»
Auch ohne überragende Einzelspieler steht der FC Thun kurz vor dem Meistertitel. Hakan Yakin glaubt nicht, dass es im Sommer zu grossen Veränderungen kommt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun steht kurz vor dem ersten Titel der Vereinsgeschichte.
- Hakan Yakin sagt: «Das Kollektiv ist stark – es hat keinen Shaqiri.»
- Am Samstag findet in der Stockhorn Arena das Nachtragsspiel gegen Basel statt.
Gewinnt der FC Thun das Nachholspiel am Samstag (20.30 Uhr) gegen Basel, liegt er 14 Punkte vor St. Gallen. Bei fünf verbleibenden Spielen wäre der Meistertitel damit quasi fixiert.
«Du hast die zwei verlorenen Spiele noch im Hinterkopf», meint Hakan Yakin im Gespräch mit Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein. Die Nati-Legende glaubt aber nicht, dass Verfolger FCSG alle verbleibenden Spiele gewinnt.
«Wir reden eigentlich nur noch darüber, wann Thun Meister wird», so Yakin weiter. Das Ob sei kein Thema mehr.
Ob es beim FC Thun im Sommer zum grossen Aderlass kommt? Yakin ist sich nicht sicher, denn: «Das Kollektiv macht das Team stark.» Es habe keine herausragenden Einzelspieler, wie es der FC Basel letztes Jahr mit Shaqiri hatte.

Elmin Rastoder fühle sich im Berner Oberland sicher wohl, «aber ich sehe ihn nicht bei Basel oder YB. Es läuft einfach.»
Und was wohl mit Trainer Mauro Lustrinelli passieren würde, käme ein lukratives Angebot? «Das ist immer schwierig zu sagen. Wieso sollte er nicht noch eine Saison anhängen?»

Vor der Saison hätte wohl kein Experte damit gerechnet, dass Thun die Sensation schaffen könnte. «Es gibt Fussball-Wunder, da sieht man es wieder», sagt Yakin schmunzelnd.
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Chefreporter Mischi Wettstein hat die Schweizer Fussball-Legende Hakan Yakin in der «Yakin Arena» in Oberengstringen ZH zum «Klartext»-Talk getroffen.

Nach dem Ende der Regular Season spricht der 20-fache Nati-Torschütze über alle Teams aus der Super League.












