Granit Xhaka und Embolo: Das sagen Schweizer-Nati-Fans zur Rückkehr
Die Rückkehr von Granit Xhaka und Breel Embolo in die Nati sorgt für Diskussionen: Viele Nau.ch-Leser kritisieren sie – auf X gibt es auch Zuspruch.

Das Wichtigste in Kürze
- Xhaka und Embolo werden für die Nati-Spiele im November wieder berücksichtigt.
- Viele Nau.ch-Leser kritisieren die Rückkehr der beiden Stars wegen der Vorbildfunktion.
- Auf X sagen einzelne Nutzer, Xhaka und Embolo hätten nie gesperrt werden dürfen.
Die Rückkehr von Granit Xhaka und Breel Embolo in die Schweizer Nati wird kontrovers diskutiert. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) hat am Dienstag angekündigt, dass die beiden Spieler für die Nations-League-Spiele im November wieder berücksichtigt werden. Granit Xhaka (34) bleibt Captain.
Unter dem Rückkehr-Artikel von Nau.ch fällt das Echo der Leserinnen und Leser überwiegend kritisch aus. Viele stören sich an der Vorbildfunktion der Nationalspieler. «Keine Vorbilder für die Jugendlichen», schreibt etwa ein Leser.
Wer Charakter habe, wäre zurückgetreten.
Ein anderer findet, wenn Xhaka Charakter habe, übernehme er die Captain-Binde nicht mehr. Schliesslich brauche es an diesem Posten ein Vorbild. Ein weiterer Nutzer vermisst Konsequenzen und schreibt: «Jeder kann offenbar machen was er will».
«Auf solche Spieler ist die Nati nicht angewiesen»
Andere zweifeln am sportlichen Nutzen. «Auf solche Spieler ist die Nati nicht angewiesen», heisst es. Ein Leser meint: «War doch super gelaufen ohne die zwei».
Ein anderer schreibt, die Freude sei nicht «sooo gross». Von ihm aus wäre es auch ohne die beiden weitergegangen.

Zu Granit Xhaka gibt es auch eine Spitze gegen Trainer Murat Yakin (52): «Xhaka bleibt der verlängerte Arm von Murat Yakin.»
Abwartend ist ein weiterer Kommentar: «Das nächste Spiel wird zeigen, wie gut sie sind.»
Granit Xhaka und Embolo sorgen für Impf-Diskussionen
Auffällig oft geht es in den Kommentaren ums Impfen. «Hauptsache die Impfgegner haben Spass an Granit Xhaka und Embolo», schreibt ein Nutzer. Ein anderer sieht «einen grossen Sieg der Skeptiker gegen die Impfungen». Wieder ein anderer fragt: «Haben sie sich nachimpfen lassen?»
Im Kern ging es bei den beiden Spielern aber nicht um Impfungen, sondern um gefälschte Covid-Zertifikate. Xhaka besorgte sich eine gefälschte Impfbestätigung und räumte das später ein. Embolo wurde wegen gefälschter Covid-Zertifikate zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 3000 Franken verurteilt.

Auf der Plattform X unter dem Beitrag der Schweizer Nati fallen einzelne Reaktionen milder aus. «Sie hätten nie gesperrt werden dürfen», schreibt ein Nutzer auf Englisch. Ein anderer hofft: «Ich hoffe sehr, dass diese Entscheidung unumstritten war.»
Verband sieht Rückkehr als «vertretbar» an
Der Verband hält die Rückkehr nach Abschluss der juristischen Verfahren für «vertretbar», gleichzeitig betont er die besondere Verantwortung von Nationalspielern.
Auch Trainer Yakin hatte sich für die Rückkehr ausgesprochen. «Ich freue mich, dass ich für das Kaderaufgebot im November wieder uneingeschränkt selektionieren kann», sagt er.

Yakin gibt sein Aufgebot am 5. November bekannt. Am 13. November spielt die Nati in Slowenien, ein Sieg würde den Wiederaufstieg in die Liga A der Nations League sichern.
Am 16. November folgt das Heimspiel gegen Schottland in St. Gallen.












