Funkel rechnet mit Ex-Fortuna-Spitze ab

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Deutschland,

Trainer Friedhelm Funkel vom Fussball-Bundesligisten Fortuna Düsseldorf hat mit dem früheren Vorstandsboss Robert Schäfer und dem jetzigen Nürnberger Sportchef Robert Palikuca abgerechnet.

Trainer Friedhelm Funkel ist von der ehemaligen Club-Führung enttäuscht. Foto: Patrick Seeger
Trainer Friedhelm Funkel ist von der ehemaligen Club-Führung enttäuscht. Foto: Patrick Seeger - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Über den Österreicher wurde im Winter auch bei der Fortuna als möglicher Nachfolger von Funkel spekuliert.

«Ich will zu diesen Leuten keinen Kontakt mehr haben, ganz einfach. Das Tischtuch ist zerschnitten», sagte Funkel der «Rheinischen Post». Hintergrund ist die Verpflichtung von Trainer Damir Canadi durch den 1. FC Nürnberg.

Über den Österreicher wurde im Winter auch bei der Fortuna als möglicher Nachfolger von Funkel spekuliert. «Mir gegenüber wurde abgestritten, dass an dieser Personalie etwas dran ist», sagte Funkel und ergänzte: «Robert Palikuca und Robert Schäfer haben gesagt, sie hätten nie mit ihm gesprochen. Und jetzt wird er Trainer in Nürnberg. Und wer ist da seit April Sportvorstand? Robert Palikuca. Da fühle ich mich hintergangen.» Palikuca war im Winter noch Leiter der Lizenzspielerabteilung in Düsseldorf.

Damals war es im Trainingslager in Marbella zum Eklat gekommen. Die Fortuna-Spitze wollte die Vertragsgespräche mit Funkel aufschieben, woraufhin dieser abgelehnt hatte. Erst nach grossen Fan-Protesten wurde der Vertrag mit dem erfolgreichen Coach doch noch bis 2020 verlängert.

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