FC Zürich: Rückkehrer Ceesay sichert sich die Bestnote im Derby
Auch das Zürcher Derby stellt den FCZ vor keine Probleme. In einem umkämpften Spiel überragt ein Afrika-Cup-Rückkehrer Assan Ceesay.

Das Wichtigste in Kürze
- Assan Ceesay zeigt, wie wichtig er für die Zürcher ist und erhält die Bestnote.
- Bei GC schneiden nicht alle Akteure genügend ab.
- Hayao Kawabe erwischt einen rabenschwarzen Tag.
Das Zürcher Derby hält, was es verspricht: Zur Pause liegt der Leader mit 0:1 zurück. In der zweiten Halbzeit dreht der FC Zürich auf und dreht die Partie. Am Ende feiert die Breitenreiter-Elf einen 3:1-Sieg, bei dem Assan Ceesay heraussticht.
Hier kommen die Noten zum Spiel im Letzigrund.
Grasshoppers Club Zürich
André Moreira

Das Abspiel auf Kawabe war auch keine Glanzleistung. Aber zum Sündenbock machen wir den Torwart jetzt nicht.
Bendeguz Bolla

Das GC-Tor ist dank Bolla entstanden. Ballgewinn dank Forechecking und nach Doppelpass mit Mohmo findet seine, von Aliti leicht abgefälschte Flanke, GC Captain Schmid. Dieser realisiert die GC-Führung.
Allan Arigoni

Da fehlt immer mal wieder die allerletzte Konsequenz – wie beim Zweikampf vor der Pause gegen Tosin. Der Ball geht nur knapp am GC-Tor vorbei. Vor dem dritten FCZ-Tor verliert Allan das Kopfball-Duell gegen Ceesay – Gnoto ist zur Stelle und entscheidet das Spiel.
Tomas Ribeiro

Kleine Ansätze waren beim Neuling da – angekommen ist er noch nicht. Und ob er jemals von FCZ-Stürmer Assan Ceesay gehört hat, ist fraglich. Sonst wäre er kurz nach der Pause näher beim Zürcher Torgarant gestanden, als dieser den Ausgleich einnickt.
Ermir Lenjani

Ob er in der Pause einen «Gute-Nacht»-Tee getrunken hat, ist nicht bekannt. Aber er kam schläfrig auf den Platz zurück und ist beim Ausgleich von Ceesay nicht auf der Höhe. Und wo war er beim 3:1 von Gnoto?
Nuno da Silva

In der ersten Halbzeit sah er noch gefällig aus. Doch unwiderstehlich war es nicht – auch wenn Ansätze und Willen klar erkennbar waren.
Christian Herc

Am Einsatz liegt es bei ihm nicht. Doch richtig auf Betriebstemperatur ist er nicht gekommen. Und von einem Söldner muss da mehr kommen.
Dominik Schmid

In der ersten Halbzeit bärenstark. Mit dem ersten Torschuss prüft er FCZ-Torwart Brecher. Sein Freistoss landet genau auf dem Kopf von GC's Momoh. Doch Brecher ist wieder zur Stelle und kratzt den Ball noch raus.
Kurz vor der Pause gelingt ihm sein erstes Tor für GC zur Pausenführung. Nach der Pause wird es schwieriger, weil der FCZ eine Schippe drauflegt und die Konzentration bei seinen Kollegen nachlässt.
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Hayao Kawabe

Mit seinem Aussetzer bringt er seiner Mannschaft auf die Verliererstrasse. Das darf einfach nicht passieren. FCZ-Tosin bedankt sich und erzielt das 2:1.
Francis Momoh

In der ersten Halbzeit war es sehr ordentlich. Sein Kopfball könnte auch im Tor des FC Zürich landen, wenn Brecher nicht goldrichtig gestanden wäre. Beim GC-Tor spielt er einen guten Doppelpass mit Bolla, nach der Pause ging nicht mehr viel nach vorne.
Léo Bonatini

Von einem solchen Spieler hat man eine höhere Erwartungshaltung – und diese konnte er nicht erfüllen. Auch, wenn er sich in den Dienst der Mannschaft stellte.
FC Zürich
Yanick Brecher

Vor allem in der ersten Halbzeit braucht es einen wachen Brecher. Bei Schmids Schuss und Momohs Kopfball reagiert er prächtig. In der zweiten Halbzeit konnte Yannick eine ruhige Kugel schieben.
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Karol Mets

Er macht seine Seite dicht und passt gut in das FCZ-Spiel. Wenn offensiv noch mehr kommt von ihm, wird das eine richtige Freude mit Karol.
Mirlind Kryeziu

Ein Filigran-Techniker wird Mirlind nicht mehr – muss er auch nicht. Er strotzt vor Selbstvertrauen und geht Woche für Woche als Sieger vom Platz.
Fidan Aliti

Weil auch gute Flanken dabei waren, wie die auf Tosin, bleiben wir genügend und milde. Doch beim Führungstor von GC ist er schlicht zu langsam und kann Bolla nicht an der Flanke hindern.
Nikola Boranijasevic

Eine solide Leistung mit Drang über seine Seite. Doch weil er es schon öfter gezeigt hat, weiss man – es geht noch besser.
Ousmane Doumbia

Bis auf den Schönheitsfehler bei der GC-Führung, wo er Schmid nicht am Führungstreffer hindern kann, war das ein starker Auftritt. Er gewinnt fast alle Zweikämpfe, serviert Marchesano den Ball und zirkelt seine Flanke mustergültig auf Ceesay's Kopf zum Ausgleich. Es ist auch er, der Kawabe stört und den Japaner so zum Fehler verleitet – stark!
Becir Omeragic

Becir ersetzt Blerim Dzemaili im FCZ-Mittelfeld. Dass er nicht auf seiner Ideal-Position spielt, war zu sehen. Jedoch fällt er nicht ab.
Adrian Guerrero

Das ist recht, aber noch nicht auf dem Niveau der Vorrunde. Beim Führungstor der Grasshoppers verliert er den Ball.
Bledian Krasniqi

Knapp genügend! Der Wille ist ihm stets anzusehen, aber Fahrt hat sein Spiel nicht aufgenommen. Nach der Pause kommt Ceesay für ihn und entscheidet das Derby.
Aiyegun Tosin

Seine erste Chance lässt er liegen. Doch das Geschenk von Kawabe nimmt er dankend an und bringt den FCZ in Führung. Damit fällt die Vorentscheidung.
Antonio Marchesano

Da war wieder viel Frische dabei und sein Drang nach vorne klar zu erkennen. Es fehlt nur noch wenig und Tonino glänzt wieder. Dann geht seine dicke Chance in der ersten Halbzeit aus 16 Meter auch wieder ins Tor und nicht daneben.
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Assan Ceesay

Er kommt direkt vom Afrika-Cup zurück und wird nach der Pause eingewechselt. Assan braucht keine zwei Minuten für den FCZ-Ausgleich. Sein Kopfball nach der Coric-Ecke findet zu Gnoto, der zum dritten FCZ-Tor einnickt. Logisch, ist Ceesay der Derby-Held!












