FC Zürich nur dank Canepa-Millionen in den schwarzen Zahlen
9,5 Millionen Franken schoss Ancillo Canepa im Vorjahr ins Budget des FCZ zu. Nur dank dieser Zuwendung ist die Jahres-Bilanz positiv.

Das Wichtigste in Kürze
- Nur die Canepa-Millionen halten den FCZ in den schwarzen Zahlen.
- Im vergangenen Geschäftsjahr brauchte der Klub einen Zuschuss von 9,5 Millionen.
- Eine grosse Schwäche in der Bilanz ist der Transfermarkt.
Im Dezember verkündete der FCZ an der Generalversammlung eine dicke Zuwendung von Klub-Boss Ancillo Canepa: 9,5 Millionen Franken flossen aus dem Privatvermögen des Eigentümer-Ehepaares in die Klub-Kassen.
Die am Mittwoch publizierten Finanz-Kennzahlen der Super League zeigen: Ohne diese Zuwendung wären die Zürcher tief in den roten Zahlen. Mit diesem Bonus von fast zehn Millionen steht ein Gesamt-Ertrag von 31,8 Millionen Franken zu Buche.

Zum Vergleich: Auf der Ausgaben-Seite stehen 30,6 Millionen Franken. Hinzu kommt ein Transfer-Minus von rund 670'000 Franken im vergangenen Geschäftsjahr. In der Addition steht so ein minimales Plus von gerade einmal 79'000 Franken.
FCZ schwächelt bei den Transfers
«Canepa-bereinigt» würde der Klub also ein Minus jenseits der neun Millionen schreiben. Ein guter Teil davon ist der mühsamen Stadion-Situation zuzuschreiben. Ancillo Canepa betitelte den Verlust durch ein fehlendes eigenes Stadion auf rund fünf Millionen jährlich.

Aber auch das Transfer-Gebaren des Klubs wirkt sich negativ auf die Bilanz aus. Mit Einnahmen von 1,4 Millionen aus Spieler-Verkäufen lag man nur vor Aufsteiger Thun, Stadtrivale GC und Servette. Nur diese vier Klubs blieben unter der 3-Millionen-Marke.












