FC Thun: War es das Spiel Ihres Lebens, Elmin Rastoder?
Elmin Rastoder liefert beim FC Thun gegen seinen Ex-Klub GC eine Gala-Vorstellung ab. Und ist selbst damit noch nicht zu einhundert Prozent zufrieden.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Thun gewinnt auswärts bei GC nach einem souveränen Auftritt mit 3:1.
- Matchwinner ist Elmin Rastoder mit einem Tor, zwei Assist und einem «Abseits-Doppelpack».
- Einziger Schönheitsfleck ist das unglückliche Eigentor in Hälfte zwei.
Der FC Thun hat seine Titel-Ambitionen mit dem nächsten starken Auftritt untermauert. Der Leader gewinnt auswärts bei GC souverän mit 3:1 – und müsste im Letzigrund eigentlich noch deutlich mehr Tore machen. Alleine Elmin Rastoder werden zwei Treffer aberkannt. Trotzdem schreibt er ein Tor und zwei Assists an.
«Das zweite und dritte Tor hätte gern noch zählen können», witzelt der Matchwinner nach dem Spiel. Die beiden Treffer hätten auch das Spiel beruhigt, das zwischenzeitlich nochmals knapp wurde. «Das hätte mich umso mehr gefreut.»

«Ich habe mich heute sehr frei und sehr klar gefühlt. Da kommen dann so Sachen», meint der Ex-Hopper über seine Trick-Einlage vor dem 3:1. «Es ist schon speziell, zurück im Letzi zu sein, ich bin hier gross geworden. Aber eine solche Leistung hätte mich gegen jeden Gegner gefreut.»
FC Thun hätte «das Spiel früher entscheiden können»
Gross ist die Freude auch bei Captain Marco Bürki. «Wir sind super ins Spiel gekommen, hatten viele Torchancen. Wir hätten das Spiel sicher auch schon früher entscheiden können», weiss der Routinier.
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«Nach dem 2:1 haben wir super reagieren können», lobt er seine Mannschaft. «Wir hätten sicher höher gewinnen können. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben – alles andere interessiert uns nicht.»
Bertone
Auch Routinier Leonardo Bertone zeigt sich nach dem geglückten Start ins neue Jahr zufrieden. «Die Vorbereitung war gut, wir haben gute Testspiele gemacht und gut trainiert. Und ich denke, heute werden wir dort weiterfahren, wo wir aufgehört haben.»
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Den Blitzstart mit zwei Treffern in den ersten zehn Minuten habe man perfekt umgesetzt. «Unser Ziel war es, so schnell wie möglich ins Spiel hineinzukommen.» Auf die Patzer der Verfolger – vor allem YB und Basel – achte man aber nicht. «Das spielt nicht so eine Rolle – wir schauen, dass wir jedes Wochenende Vollgas geben.»
Eigentor-Pechvogel Steffen: «Hatten eine Schwächephase»
Der zweite Pechvogel beim FC Thun neben Rastoder mit seinen zwei Abseitstoren war Torhüter Niklas Steffen. Von ihm prallte die Kugel zum zwischenzeitlichen 1:2 ins eigene Netz. «Wir hätten das Spiel schon vor der Pause entscheiden können, aber wir haben es nicht gemacht. Dann hatten wir eine Schwächephase, da machen sie das Tor», bilanziert er.
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«Aber wir haben gut reagiert und am Schluss verdient gewonnen», so Steffen. Zumal er im zweiten Durchgang auch die zahlreich angereisten Fans des FC Thun im Rücken hatte. «Es ist immer mega, wenn so viele von unseren Fans kommen», freut sich Steffen.













