FC Thun schlägt GC mit 3:1 und baut Vorsprung aus
Der FC Thun hat seinen Vorsprung in der Tabelle zumindest vorerst auf sechs Punkte ausgebaut. Vor allem der überragende Elmin Rastoder glänzt beim 3:1 bei GC.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein früher Doppelschlag bringt den FC Thun auswärts bei GC schnell in die Erfolgsspur.
- Nach einem kurzen Wackler nach der Pause feiert der Leader einen verdienten Sieg.
- Vor dem Berner Derby liegt Thun nun sechs Punkte vor dem ersten Verfolger.
Der FC Thun setzt sich an der Tabellenspitze mit einem souveränen 3:1-Auswärtssieg bei GC wieder etwas ab: Die Berner Oberländer dominieren im Letzigrund über weite Strecken. Gleich drei Treffer werden wegen Abseits aberkannt. Trotzdem reicht es am Ende für einen verdienten Auswärts-Erfolg.
Der Tabellenführer legt in Zürich einen Blitzstart hin: Mit einem langen Ball nach fünf Minuten düpiert der FC Thun die GC-Defensive, Elmin Rastoder bezwingt Hoppers-Keeper Justin Hammel. Nur vier Minuten später doppelt Kastriot Imeri nach einem erneuten langen Ball das 2:0 nach.

Und im gleichen Takt geht es weiter, nach 20 Minuten hat GC grosses Glück: Das vermeintliche 3:0 durch Bamert wird wegen Abseits zurückgenommen. Kurz darauf rettet Hammel bärenstark gegen Labeau, der erneut mit einem langen Ball lanciert wurde. Zur Pause könnte es gut schon 4:0 oder 5:0 stehen – aber Hammel hält GC im Spiel.
FC Thun mit Eigentor-Pech
Völlig gegen den Spielverlauf dürfen die Hoppers kurz nach Wiederbeginn über den Anschlusstreffer jubeln: Nach einem Einwurf setzt Tsimba mit einem cleveren Zuspiel Abels in Szene. Dessen Abschluss klatscht an den Pfosten, an den Rücken von Thun-Goalie Steffen – und ins Netz.

Der Tabellenführer erhöht in der Folge aber direkt wieder die Schlagzahl und hat erneut Abseits-Pech: Rastoder trifft knapp drei Minuten nach dem Anschlusstreffer zum vermeintlichen 3:1. Zum zweiten Mal geht aber die Abseitsfahne hoch. Auf der Gegenseite verpasst Asp Jensen nur haarknapp das 2:2.
Fehr-Treffer entscheidet das Spiel
In Minute 69 erlöst dann aber Fabio Fehr die spielerisch überlegenen Gäste – dank des überragenden Rastoder: Der kocht Abels an der Grundlinie ab und spielt überlegt zurück auf den einlaufenden Fehr. Der zimmert den Ball aus dem Lauf in die Maschen, Hammel ist chancenlos – die Vorentscheidung.

Drei Minuten später macht Rastoder vermeintlich den Deckel drauf, aber zum dritten Mal zählt ein Treffer nicht. Diesmal ist es der VAR, der das Tor zurücknimmt – auch diesmal ein korrekter Entscheid. Einen VAR-Dämpfer setzt es auch für GC: Ismail Beka fliegt in Minute 90 für ein Foul mit der offenen Sohle mit glatt Rot vom Feld.
FC Thun verwaltet Führung konsequent
In Überzahl lassen die Gäste dann in der Nachspielzeit nichts mehr anbrennen, treffen sogar noch die Latte. Der Tabellenführer marschiert zu Saisonsieg Nummer 14, dem dritten Dreier in Folge. Der erste Verfolger, der FC St.Gallen, liegt sechs Punkte zurück, hat aber ein Spiel weniger bestritten.

Nächste Woche kommt es dann zum Berner Derby: Der Tabellenführer empfängt am Sonntag (16.30 Uhr) die kriselnden Young Boys in Thun. Eine Woche später reisen die Berner Oberländer dann zum Titelverteidiger nach Basel.













