FC St.Gallen

FC St.Gallen geht in Lugano 1:4 unter

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer

Stadt St. Gallen,

Auch für den FC St.Gallen ist Tabellenführer Lugano zu stark. Die Espen liegen im Tessin schon zur Pause 0:4 hinten.

FC St.Gallen
Elias Pihlström trifft für Lugano gegen den FC St.Gallen doppelt. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Lugano gewinnt das Nachholspiel gegen den FC St.Gallen zuhause 4:1.
  • Die Partie ist schon zur Pause entschieden – Lugano führt zu diesem Zeitpunkt mit 4:0.
  • Fast die ganze zweite Halbzeit spielt der FCSG in Überzahl.

Tabellenführer Lugano feiert im achten Spiel den siebten Sieg. Am Mittwochabend schiessen die Tessiner im eigenen Stadion den FC St.Gallen ab. Nach 90 Minuten steht es 4:1.

Lugano führt die Super League mit 22 Punkten an. Das zweitplatzierte Sion weist vier Punkte weniger auf, das drittplatzierte YB schon sechs.

Schafft es der FC St.Gallen in die Top 6?

In einer völlig anderen Gefühlslage befindet sich der FC St.Gallen, der die vierte Niederlage aus den letzten fünf Liga-Spielen kassiert.

Halbzeit-Debakel für den FC St.Gallen

Lugano stellt die Weichen am Mittwochabend schon früh auf Sieg.

Einen gefährlichen Weitschuss von Verteidiger Antonios Papadopoulos kann FCSG-Goalie Lawrence Ati Zigi noch abwehren. Zwei Minuten später steht es dann aber 1:0 für das Heimteam.

Beckham Castro wird per Einwurf in die Tiefe geschickt und blockt dabei Jozo Stanic, der hinfällt. In der Folge zieht der Tessiner in den Strafraum und trifft zum 1:0.

Castros Zweikampf gegen Stanic erscheint jedoch fragwürdig. Der VAR holt den Schiedsrichter deshalb an den Bildschirm – doch der Unparteiische bleibt bei seinem Entscheid.

FC St.Gallen
Dem FC St.Gallen wird in Lugano gar nichts geschenkt. - keystone

Das 2:0 für Lugano folgt in der 14. Minute. Elias Pihlström trifft nach einem Abpraller von FCSG-Goalie Zigi. Zuvor trägt Daniel dos Santos den Ball von der eigenen Hälfte bis in den St.Galler Strafraum.

Nach einer knappen halben Stunde gelingt Pihlström der Doppelpack. Der Schwede setzt sich gegen Lukas Daschner durch und hat auf der linken Seite viel Platz. Im Strafraum bleibt er cool und macht das 3:0.

In der 36. Minute bereitet ein nächster langer Ball den Ostschweizern Probleme. Zigi will befreien, kickt aber am Ball vorbei. Karimov muss nur noch das leere Tor treffen – Lugano führt zur Pause 4:0!

Rote Karte für Doppelpacker

Unmittelbar nach der Pause schwächt sich das Heimteam selbst. Doppeltorschütze Pihlström trifft Betim Fazliji mit offener Sohle am Knöchel und sieht direkt Rot.

Die Luganesi verteidigen in Unterzahl aber erfolgreich und lassen kaum etwas zu – bis zur 74. Minute. Der eingewechselte Andrin Hunziker trifft nach einer Flanke traumhaft per Hacke.

Zu mehr reicht es den Gästen aber nicht mehr. Der FC St.Gallen verliert im Tessin deutlich, Lugano hingegen setzt seinen Höhenflug fort.

Vor der langen Nati-Pause wartet auf den FC St.Gallen noch ein Auswärtsspiel: Am Sonntag (16.30 Uhr) reisen die Ostschweizer zum FC Basel. Der FC Lugano trifft zeitgleich auswärts auf Lausanne.

Super League (16.09.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Lugano LogoFC Lugano760119:619
2.FC Sion LogoFC Sion862022:1318
3.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys840428:1616
4.FC Basel LogoFC Basel843116:1413
5.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen733112:1410
6.FC Zürich LogoFC Zürich834113:1910
7.FC Luzern LogoFC Luzern823312:179
8.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich824212:198
9.Servette LogoServette72415:87
10.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland724111:187
11.FC Vaduz LogoFC Vaduz826017:196
12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport81437:116
Super League (16.09.2026)SpPkt
1.FC Lugano LogoFC Lugano719
2.FC Sion LogoFC Sion818
3.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys816
4.FC Basel LogoFC Basel813
5.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen710
6.FC Zürich LogoFC Zürich810
7.FC Luzern LogoFC Luzern89
8.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich88
9.Servette LogoServette77
10.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland77
11.FC Vaduz LogoFC Vaduz86
12.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport86

Kommentare

User #1655 (nicht angemeldet)

So, die Strategie geht, wie schon mehrfach hier geschrieben definitiv nicht auf...man wird Cupsieger, was notabene ein einziges Verlustgeschäft ist mit den vielen Auswärtsspielen, die Party in der Stadt war top, aber bringt halt sportlich gesehen nichts, wenn man europäisch nicht in die Gruppenphase kommt. Stilz verpennt die Sommer Transferperiode komplett, man ist erstaunt über das CL Ausscheiden obwohl es eines mit Ansage war, da der FCSG nur über 4 Spieler mit europäischer Qualität verfügt (Görtler, Balde, Stanic, Zigi), vielen der FCSG der Spieler fehlt nun die europäische Bühne und die Motivation.. Massen redet seit Wochen alles schön, hält unverständlicherweise am telefonierten, Vertikal Fussball, den nun mittlerweilen die ganzen SL verstanden hat, fest, weicht nicht vom 3:5:2 ab obwohl 95% der Spieler damit überfordert sind (siehe Verletztenliste auch das ist kein Zufall) , ein Kleine Bekel wie auch ein Okoroji haben hier nichts verloren, dafür wird ein Ruiz unverständlicherweise seit mehreren Spielen auf die Bank gesetzt..Maassen fehlt die Empathie und eine klare Kommunikation, fragt doch mal Witzig, Owusu oder Ruiz wie der Umgang oder die Pläne, die man mit ihnen hat, aussehen..diese Überheblichkeit die man hier an den Tag legt wird nicht mehr goutiert.. Das System Maassen / Stilz ist gescheitert...

User #4873 (nicht angemeldet)

Lugano spielt wirklich meisterlich mit dem besten Trainer.Das letzte Mal wo jemand so gut startete war 2018YB,die wurden Meister.Bei Lugano sieht man das sie Freude am Fussballspielen haben.Jeder setzt sich 100%-tig ein.Die rote Karte war gerecht.St. Gallen ohne Görtler ist eine Mannschaft ohne Führungsspieler,das kann nicht gut gehen.Wenn dann der Sigi noch einen schlechten Tag einfährt ist es um dieses St. Gallen geschehen.Da kann man sich schon fragen wer will und vor allem wer kann diese Lugano stoppen? Sie sind verdient an der Tabellenspitze.

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