FC Luzern

FC Luzern-Investor Alpstaeg kämpft vor Gericht um Aktienmehrheit

Keystone-SDA
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Luzern,

Vor Gericht entscheidet sich heute, wer beim FC Luzern das Sagen hat: Investor Bernhard Alpstaeg kämpft um seine aberkannte Aktienmehrheit.

Bernhard Alpstaeg
Bernhard Alpstaeg im März 2023. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • 2022 wurde Bernhard Alpstaeg ein grosser Teil seiner FCL-Stimmrechte entzogen.
  • Der Streit dreht sich um die Frage, ob er sein Aktienpaket 2015 rechtmässig erworben.
  • Mit einer Zivilklage verlangt er nun die Wiederanerkennung als Mehrheitsaktionär.

Wer beim FC Luzern das Sagen hat, wird am heutigen Donnerstag vor dem Bezirksgericht Luzern verhandelt. Der frühere starke Mann des Clubs, Bernhard Alpstaeg, kämpft darum, die ihm aberkannte Aktienmehrheit wieder zurückzuerhalten.

Der heute 80-jährige Alpstaeg war vor knapp 20 Jahren als Investor beim FC Luzern eingestiegen. Das 2011 eröffnete neue Stadion trägt den Namen seines Unternehmens, und er war mit einem Anteil von mehr als einem Viertel ein wichtiger Aktionär der FCL Holding AG. 2015 erhöhte er sein Aktienpaket um 25 Prozent auf 52 Prozent.

Weil Alpstaeg mit den Leistungen der FCL-Spitze nicht zufrieden war, wollte er 2022 an der Generalversammlung der FCL Holding den ganzen Verwaltungsrat auswechseln. Doch dieser vereitelte seine eigene Abwahl, indem er Alpstaeg rund die Hälfte des Aktienbesitzes aberkannte. Alpstaeg verfügte an der GV somit nur noch über eine Minderheit der Stimmen.

Der Verwaltungsrat begründete seinen Schritt damit, dass Alpstaeg 2015 das grosse Aktienpaket widerrechtlich erworben habe. Er reichte Strafanzeige ein – doch folgte das Kriminalgericht dieser Argumentation nicht und sprach Alpstaeg frei. Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig und wurde ans Kantonsgericht weitergezogen.

Vor dem Bezirksgericht Luzern will Alpstaeg auf zivilrechtlichem Weg erreichen, dass er wieder als Hauptaktionär der FCL Holding AG anerkannt wird. Er beantragt, dass die Eintragungen im Aktienbuch in diesem Sinne angepasst werden. Auch sollen die Beschlüsse der denkwürdigen Generalversammlung von 2022 wieder aufgehoben werden.

Kommentare

User #1093 (nicht angemeldet)

Wir FCL Fans stehen fest an der Seite von Alpstaeg!!

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