FC Basel verliert verrückte Partie in Luzern mit 2:4
Der FC Luzern zeigt gegen den FC Basel grosse Moral und gewinnt ein umkämpftes Spiel nach 1:2-Rückstand noch mit 4:2.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel unterliegt dem FC Luzern auswärts mit 2:4.
- Dorn bringt die Innerschwiezer in Führung – Traore gleicht per Penalty aus.
- Duranville bringt den FCB in Führung, Kabwit und Villiger drehen die Partie aber.
Was für ein Spiel in Luzern: Der FC Basel dreht einen Rückstand in einen 2:1-Vorsprung und verliert doch. Mit 4:2 geht eine attraktive Partie am Ende an die Gastgeber aus der Innerschweiz.
Die Bebbi kassieren schon vor Spielstart den ersten Rückschlag: Keeper Marwin Hitz tut sich beim Einwärmen weh und muss passen. Mirko Salvi übernimmt den Posten im Tor – und wird sogleich gefordert.
Dantas prüft Salvi gleich doppelt und auch Kabwit kommt schon früh zum Abschluss. Dann hält der FCB-Goalie auch gegen Ferreira stark. Die Luzerner überrollen die Basler in der Startphase, belohnen sich aber nicht.
Dorn belohnt FCL – FCB kann ausgleichen
Mit fortlaufender Spielzeit kommt der FCB besser in die Partie. Doch Luzern bleibt gefährlicher und belohnt sich nach einer halben Stunde: Pius Dorn nickt eine Flanke gekonnt ein.

Basel wird in der Folge aber deutlich stärker. Erst scheitert Youngster Koloto per Kopf an Loretz, dann trifft er aus dem Offside. Trotzdem fällt der Ausgleich noch vor der Pause: Traore trifft per Penalty. Diesen hatte der Flügel gegen Willimann selbst herausgeholt.
Nach der Pause sind die Basler das bessere Team. Und nach einer guten Stunde belohnt sich der FCB: Duranville steht nach einem Abpraller bei Loretz nach einem Shaqiri-Schuss genau richtig und schiebt ein.

Bitter für den FCL: Bajrami wird zum Zeitpunkt des Gegentors draussen behandelt. Doch die Innerschweizer raffen sich wieder auf. Di Giusto lupft den Ball aus kurzer Distanz ins Tor, wird aber aus dem Offside zurückgepfiffen.
Kabwit-Show bringt Luzern den Sieg
Die Luzerner bleiben aber dran und belohnen sich. Kabwit verschafft sich etwas Platz und zimmert das Leder per Distanzschuss in die Torecke. Doch damit nicht genug: Einige Minuten später geht der FCL wieder in Führung.
Kabwit fängt einen Ball von Akahonen an und chippt den Ball in die Mitte. Dort steht Villiger perfekt in der Luft und nickt ein. Das Stadion steht Kopf.

Von den Baslern kommt überhaupt nichts mehr, während der FCL weiterpowert. Di Giusto und Dorn vergeben Top-Chancen. Dann ist wieder Kabwit zur Stelle: Der starke 20-Jährige haut die Kugel wuchtig in die Maschen.
Vom FC Basel kommt überhaupt nichts mehr. Kurios: Trainer Stephan Lichtsteiner verschwindet in der Schlussphase von seinem Platz an der Seitenlinie. Erst zum Schlusspfiff kommt der frustrierte 42-Jährige zurück.
Für den FC Basel geht es am nächsten Sonntag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter: 14 Uhr in Lausanne. Der FC Luzern tritt bereits am Samstag (18 Uhr) beim souveränen Leader FC Thun an.















