FC Basel teilt Bilder aus der verbrannten Kabine
Der FC Basel teilt einen ersten Einblick in die von einem Brand zerstörte Kabine im Joggeli. Der Schaden könnte im Millionenbereich liegen.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel gewährt nach dem Kabinen-Brand einen ersten Einblick in die Katakomben.
- Grosse Teile der Infrastruktur sind zerstört – es droht ein Totalschaden.
- Die Katakomben könnten bis zum Saisonende unbrauchbar sein.
Nach dem Kabinen-Brand im Joggeli am Freitagabend sind die Ermittlungen vor Ort nun abgeschlossen. Bis Dienstag war die Kabine behördlich versiegelt, damit Nachforschungen zur Brand-Ursache durchgeführt werden können.
Jetzt konnte der Klub seine Räumlichkeiten selbst inspizieren – und die Bilder sind verheerend.
In den Sozialen Medien und auf der Klub-Website teilt der Verein die Aufnahmen aus der Kabine. Zudem gibt es erste Informationen zum Brand-Hergang.
Demnach sei das Feuer im Saunabereich ausgebrochen. Die Schäden durch die Russ- und Rauchentwicklung sind weitreichend. Dabei wird in «Trakt A» und «Trakt B» unterschieden, wie der Klub mitteilt.
Grosser Teil der Katakomben beim FCB zerstört
«Der Trakt A umfasst die Infrastruktur des FC Basel 1893, darunter Garderoben, Trainerbüros, das Teammanagerbüro, den Physiobereich, das Materiallager, den Wellnessbereich, Nasszellen sowie die Recovery-Zone. Nach ersten Einschätzungen der Brandspezialist:innen und Versicherer ist von einem Totalschaden auszugehen.»
«Dies gilt trotz der Tatsache, dass sich der Brand nach aktuellem Wissensstand weitgehend auf den Saunabereich und direkt angrenzende Gegenstände beschränkte. So weist beispielsweise die FCB-Garderobe keine direkten Brandschäden auf, jedoch erhebliche und irreparable Schäden durch teilweise toxischen Russ. Ähnliche Schadensbilder zeigen sich im gesamten Trakt A.»
Klub sucht provisorische Lösungen bis zum Saisonende
Im «Trakt B» bestehe hingegen die Hoffnung, dass zumindest teilweise Bereiche zu retten seien. «Zu Trakt B zählen unter anderem die Mixed Zone, die Gästekabine, die Schiedsrichter:innen-Kabine, die Dopingräume sowie die Wäscherei». Auch hier gebe es aber erhebliche Schäden, insbesondere durch Russ- und Rauchpartikel.
«Oberste Priorität für den FC Basel 1893 hat nun die Sicherstellung des Spielbetriebs für die verbleibenden drei Heimspiele der laufenden Saison. Aktuell muss aber davon ausgegangen werden, dass die kompletten Katakomben bis Saisonende nicht mehr in Betrieb genommen werden können.»
Der Klub arbeite an einer Interimslösung bis zum Sommer, erste Provisorien seien bereits gefunden.


















