FC Basel: Reist Traoré als einziger Bebbi an die WM 2026?
Mit einem Tor und einem Assist schiesst Bénie Traoré den FC Basel praktisch im Alleingang zum Sieg in Winterthur. Darf der Ivorer im Sommer mit nach Übersee?

Das Wichtigste in Kürze
- Basel gewinnt in Winterthur 2:0, Bénie Traoré glänzt mit Tor und Vorlage.
- Der Ivorer wurde erstmals seit Ende 2024 wieder ins Nationalteam berufen.
- Ob es sogar für die WM-Endrunde reicht?
Zwei Spieler ragen beim 2:0-Sieg des FC Basel auf der Schützenwiese heraus: Goalie Marwin Keller pariert einen Penalty und hält die Null, Bénie Traoré steuert ein Tor und eine Vorlage bei.
Für die Elf von Trainer Stephan Lichtsteiner ist es der vierte Sieg aus den letzten fünf Spielen. Nur das blamable 0:3 in St.Gallen dürfte den Bebbi ein grosser Dorn im Auge sein.
Erstes Aufgebot seit 2024
Mit starken Leistungen in den letzten Wochen hat sich Traoré in den Kreis der Nationalmannschaft zurückgekämpft. Erstmals seit November 2024 figuriert er wieder im Aufgebot der Elfenbeinküste.

Sollte der 23-Jährige gegen Südkorea und Schottland überzeugen, darf er sich Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen. Die Ivorer treffen an der Endrunde auf Ecuador, Deutschland und Curaçao.
Doch: Die Konkurrenz auf dem linken Flügel, wo Traoré am liebsten spielt, ist riesig. Mit Yan Diomande (19) steht ihm eines der vielversprechendsten Talente vor der Sonne. Der Marktwert des Leipzigers wird von Transfermarkt auf 75 Millionen Euro geschätzt.

Hoffenheims Bazoumana Touré (35 Mio) und Monacos Simon Adingra (22 Mio) kämpfen ebenfalls um einen Startplatz.
Auch auf dem rechten Flügel sind die Ivorer stark besetzt: Amad Diallo von Manchester United ist wohl gesetzt. Evann Guessand von Crystal Palace zeigt ebenfalls eine beachtliche Saison.
Wird Traoré einziger WM-Fahrer des FCB?
Sollte es Bénie Traoré dennoch an die WM 2026 schaffen, wäre er wohl der einzige Teilnehmer des FC Basel. Aussenseiterchancen hat noch Becir Omeragic (24), allerdings fehlt der Innenverteidiger derzeit verletzt.
Und auf seiner Position ist die Schweizer Nati mit Akanji, Elvedi, Jaquez, Amenda und Cömert stark besetzt.












