FC Basel: Lichtsteiner will Körpergrösse und Unterschiedsspieler
Der FC Basel beendet eine erfolglose Saison mit einer 0:4-Klatsche in Lugano. Trainer Stephan Lichtsteiner verrät nach dem Spiel, was sich im Team ändern muss.

Das Wichtigste in Kürze
- FCB-Trainer Lichtsteiner will grössere Spieler im Team.
- Der physische Nachteil habe sich mehrmals gezeigt, so auch in Lugano am Sonntag.
- Vorne brauche es zudem Unterschiedsspieler, die die Tore schiessen.
Der FC Basel verliert das letzte Spiel in der Super League in Lugano klar und deutlich mit 0:4.
Der Abschluss widerspiegle die Saison, sagt FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner nach der Klatsche zu SRF.
Nach den 0:2 sei die Luft «komplett draussen» gewesen, «die Energie weg – der Tank war sonst schon leer. Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht so abschliessen.» Es brauche nun eine «kompromisslose Vorbereitung», so Lichtsteiner.

Die beiden ersten Gegentore im Tessin kriegt der FCB nach Eckbällen. Lichtsteiner sieht darin ein schon länger bestehendes Problem. Der Trainer wünscht sich im Kader deshalb «ein bisschen Physis, ein bisschen Körpergrösse».
Man habe die mangelnde Grösse am Sonntagabend gesehen. «Das macht es natürlich nicht einfach in der Offensive und Defensive bei stehenden Bällen. Wir kämpfen schon die ganze Saison damit, dass wir von der Physis her klar unterlegen sind.»
Wenn man das Defizit nicht spielerisch lösen könne, werde es schwer. «Dann brauchen wir sicherlich Unterschiedsspieler», sagt Lichtsteiner mit Blick auf die Offensive.
Der Trainer des FC Basel zeigt sich auch nach einer enttäuschenden Saison optimistisch. Nächste Saison werde es wieder schwer, «aber trotz allem bin ich positiv. Es gibt viele gute Ansätze.»












