Erst Pfiffe, dann Traumtor zum Sieg: Neymars PSG-Comeback

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Frankreich,

Dass diese Rückkehr keine leichte werden würde, war allen Beteiligten klar.

Nachdem er zunächst ausgepfiffen wurde lässt sich Neymar für sein Tor zum 1:0-Sieg feiern. Foto: Francois Mori/AP
Nachdem er zunächst ausgepfiffen wurde lässt sich Neymar für sein Tor zum 1:0-Sieg feiern. Foto: Francois Mori/AP - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die gewünschte und forcierte Rückkehr nach Spanien kam nicht zustande, Neymar musste bleiben - und meldete sich gegen Racing Strassburg mit einem Traumtor per Fallrückzieher zurück.

Als Superstar Neymar erstmals seit mehr als drei Monaten wieder für seinen Verein Paris Saint-Germain auflief, musste er sich laute und wütende Pfiffe der eigenen Fans anhören. Auch einige Banner mit nicht gerade netten Worten waren im Prinzenpark-Stadion zu sehen. Das Transfertheater des Sommers hat Spuren hinterlassen beim französischen Fussball-Meister.

Die gewünschte und forcierte Rückkehr nach Spanien kam nicht zustande, Neymar musste bleiben - und meldete sich gegen Racing Strassburg mit einem Traumtor per Fallrückzieher zurück. «Neymar widersetzte sich allem», titelte die «L'Équipe» nach dem 1:0-Erfolg, den Neymar in der zweiten Minute der Nachspielzeit perfekt machte.

Vor dem Spiel hatte er angekündigt: «Renne, als wäre es der letzte Tag deines Lebens.» Nach dem Spiel sagte er, dass er jetzt ein neues Kapitel aufschlagen wolle, zeigte Verständnis («Wir wissen, was los war, ich verstehe, dass es schwierig ist für sie.») und versprach: «Ich bin ein Spieler von PSG, ich werde alles auf dem Platz geben.»

Trainer Thomas Tuchel gab sich als Mediator. «Es war nicht leicht für ihn, weil er ein sensibler Mensch ist», sagte Tuchel. «Es war aber auch nicht leicht für die Fans während des Transferfensters. Deshalb müssen wir ihre Reaktion akzeptieren. So ist es nun mal.»

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