Elfer verweigert und Gelb: Rose poltert nach Videobeweis

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Deutschland,

Von der Trainerbank aus war die Szene kaum zu erkennen.

Doppelter Frust: Gladbach-Coach Marco Rose. Foto: Bernd Thissen/dpa
Doppelter Frust: Gladbach-Coach Marco Rose. Foto: Bernd Thissen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Schade, dass es mit dem Videobeweis wieder nicht funktioniert hat.

Doch als Marco Rose die Bilder vom verweigerten Elfmeter für Borussia Mönchengladbach sah, musste er sich um Beherrschung bemühen.

«Schade, dass es mit dem Videobeweis wieder nicht funktioniert hat. Und wenn man sich das nicht anschaut, brauchen wir ihn auch nicht», schimpfte Gladbachs Trainer nach dem klaren Foul des Dortmunders Mats Hummels an Patrick Herrmann. Und dann gab er ehrlich zu: «Hätte ich diese Videobilder schon während des Spiels gesehen, hätte ich mir sicher Gelb-Rot abgeholt wie mein Freund Sandro Schwarz.»

Der Hintergrund: Der Mainzer Schwarz, früher Roses WG-Mitbewohner, hat bisher als einziger Fussball-Coach die Ampelkarte gesehen. Rose wäre bei der 0:1-Niederlage in Dortmund in der letzten Minute fast der zweite geworden. Seine Gelb-Verwarnung erachtete der 43-Jährige kurioserweise als nachvollziehbar - und doch als schlechten Witz. «Die Gelbe Karte habe ich schon zurecht bekommen», sagte Rose: «Ich war etwas lauter und nicht mehr da, wo ich eigentlich hingehöre. Aber wenn mein Kollege zehn Zentimeter neben mir steht, und das in meiner Coaching-Zone, ist es schon witzig.» Dortmunds Trainer Lucien Favre sah nämlich keine Gelbe Karte.

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