Deutscher Fussball-Bund wegen leerer Tribünen in der Kritik

Mathias Kainz
Mathias Kainz

Deutschland,

Rund 70'000 Zuseher passen in den Signal-Iduna-Park. Deutschland gegen Argentinien zog nur 45'000 an – der Deutsche Fussball-Bund steht in der Kritik.

Deutscher Fussball-Bund
Der Oberrang (rechts) im Signal-Iduna-Park blieb leer – nun steht der DFB in der Kritik. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Der DFB steht wegen leerer Tribünen beim Spiel gegen Argentinien in der Kritik.
  • Das geringe Zuschauerinteresse ist aber nicht nur die Schuld des deutschen Fussball-Bundes

Rund 70'000 Zuseher finden bei internationalen Spielen im Signal-Iduna-Park Platz. Beim Spiel zwischen Deutschland und Argentinien am Mittwoch verirrten sich nur etwa 45'000 Fans in die Arena. Deshalb sieht sich der deutsche Fussball-Bund nun mit Kritik konfrontiert.

Das Interesse an der DFB-Elf hat abgenommen, nicht nur wegen der katastrophalen WM 2018. Auch der immer dichter werdende Spielplan sorgt für Unmut bei den Fans. Zwischen Bundesliga, Champions League, Europa League und EM-Quali fallen auch noch Testspiele. Wer will da noch ins Stadion, wenn es sportlich um nichts geht – zumal an einem ungemütlichen Herbstabend?

Der dichte Spielplan ist nicht nur ein Problem des DFB selbst – auch die Uefa muss sich an der Nase nehmen. Die Übersättigung an Spielen trägt nicht zur Förderung des Zuschauerinteresses bei. Leere Tribünen – wie eben am Mittwoch in Dortmund – unterstreichen das eindrücklich.

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