Cup – Ticker: Basel gewinnt Final-Reprise – St.Galler gewinnen 13:0
Der FC St.Gallen und der FC Winterthur gewinnen ihr erstes Cupspiel deutlich, später ist der FCB dran. Das war der Cup-Samstag.

Das Wichtigste in Kürze
- St.Gallen, Winti und der FCB gewinnen ihre 1.-Runden-Cupspiele.
- Zudem gewinnt der FC Aarau das Derby gegen Wohlen.
Der Cup-Samstag im Ticker
FC Biel (Promotion League) – FC Basel (Super League) 1:6
Die beiden letztjährigen Finalisten des Schweizer Cups treffen in der neuen Saison direkt zum Start aufeinander. Beim Wiedersehen hätten die Bieler Heimrecht, wegen Umbauarbeiten wird aber doch im St.Jakob-Park in Basel gespielt.
Dort jubeln die Basler Fans schon nach etwas mehr als einer Minute. Der neue Stürmer Broschinski wird bereits in Szene gesetzt und trifft den Pfosten. Den Nachschuss von Tsuemoto faustet Biel-Goalie Roth weg. Nur steht Monney im Weg und lenkt ins eigene Tor ab.
Weitere Chancen machen die Biel-Defensive und Goalie Roth zunichte – der FCB dominiert aber klar. Das resultiert dann doch in weiteren Toren: Broschinski ist per Lupfer erfolgreich und auch Otele trifft. Kurz vor der Pause ist auch Shaqiri noch erfolgreich.

Nach dem Seitenwechsel trifft Soticek nach einem starken Lauf – das Spiel ist längst entschieden. Einige Minuten später glänzt der Tscheche als Vorbereiter: Per Kopf legt er auf Broschinski ab, der bei seinem FCB-Debüt zum zweiten Mal trifft.
Das Ehrentor bleibt Biel aber nicht verwehrt. Nach einer guten Kombination trifft Vasic zum 1:6.
SV Schaffhausen (1. Liga Classic) – Winterthur (Super League) 0:5
In Schaffhausen tut sich das Super-League-Team aus Winterthur zu Beginn sichtlich schwer. In der 12. Minute nutzen die Gäste ihre erste Chance aber sofort: Gomis trifft per Kopf. Etwas später trifft Beyer nur den Pfosten – der Super Ligist ist definitiv im Spiel angekommen.
Weitere Chancen der Favoriten macht der starke Heimgoalie Corbisiero zunichte. So geht es mit einem 0:1 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel verschafft sich Winterthur mit einem zweiten Treffer etwas Luft: Wieder trifft Gomis, Beyer bereitet per Kopf vor.

Chiappetta wird mit einer tollen Kombination freigespielt, verpasst das 3:0 aber. Goalie Corbisiero lenkt den Ball mit der Ferse an den Pfosten. Der eingewechselte Hunziker sorgt dann aber doch fürs dritte Tor: Der neue Stürmer trifft mit einem wuchtigen Kopfball.
Der sonst starke Corbisiero fliegt nach einem Eckball unter dem Leder durch. Schneider steht alleine am langen Pfosten und profitiert – 4:0. In der Schlussphase fällt auch noch ein fünftes Tor: Golliard wird von Buess bedient und bleibt alleine vor dem Tor eiskalt.
Walenstadt (3. Liga) – FC St.Gallen (Super League) 0:13
Als erstes Team aus der Super League ist der FC St.Gallen im Einsatz. Und gegen den sechs Ligen tiefer spielenden FC Walenstadt setzt der Super-League-Leader zum Schaulaufen an.
Tatsächlich dauert es bis zum ersten Tor der Partie keine Minute: Youngster Konietzke bringt die St.Galler nach 50 Sekunden schon in Führung. Das nächste Tor fällt in der 10. Spielminute: Vogt legt auf Owusu rüber und dieser trifft aus spitzem Winkel ins lange Eck.
Vogt wird im Strafraum gefällt, die Schiedsrichter-Pfeife bleibt überraschenderweise stumm. Das stachelt den Youngster wohl erst richtig an: Noch in der ersten halben Stunde stellt er auf 3:0. Und Vogt hat Blut geleckt – er trifft vor der Pause noch zwei weitere Male.

Nach dem Seitenwechsel legt Baldé dann richtig los. Der Senegalese erzielt innerhalb von sechs Minuten drei Tore und wird beim Stand von 8:0 dann ausgewechselt. Das Toreschiessen geht aber weiter: Owusu hat den Ball in der 68. Minute zum neunten Tor unter die Latte.
Auch das Stängeli wird noch erreicht: Witzig trifft sehenswert zum 10:0. Mit Vladi und Quintilla sind auch zwei weitere Joker erfolgreich, die St.Galler haben mit dem 3.Liga-Team überhaupt kein Erbarmen. In der 89. Minute legt Stevanovic auch noch das 13:0 nach.
Diese Teams aus der Super League spielten heute:
Walenstadt (3. Liga) – St. Gallen 0:13
SV Schaffhausen (1. Liga Classic) – Winterthur 0:5
Biel (Promotion L.) – Basel 1:6












