Zweitliga-Spitzenreiter FC St.
Werders Niclas Füllkrug (l) und Paulis Afeez Aremu führen einen harten Zweikampf. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
Werders Niclas Füllkrug (l) und Paulis Afeez Aremu führen einen harten Zweikampf. Foto: Carmen Jaspersen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion brachte Marvin Ducksch Werder in der 62.

Pauli hat im Nordduell bei Bundesliga-Absteiger Werder Bremen nach einem Rückstand noch einen Punkt geholt. Die Mannschaft von Trainer Timo Schultz und die Bremer trennten sich 1:1 (0:0).

Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion brachte Marvin Ducksch Werder in der 62. Minute zunächst in Führung. Nur fünf Minuten später gelang Finn Ole Becker der Ausgleich. In der Tabelle liegt St. Pauli nun mit 26 Punkten ganz vorne. Werder hat zehn Zähler weniger und bleibt im Mittelfeld.

Die Gastgeber starteten energisch und mit Zug nach vorne. Nach einem in den Strafraum gechippten Freistoss hob Füllkrug den Ball nur knapp am Tor vorbei (9.). In der 24. Minute jubelten die Bremer Fans erstmals: Marco Friedl hatte den Ball allerdings mit der Hand ins Tor befördert. Der Treffer zählte dementsprechend nicht.

Auf der anderen Seite dauerte es eine halbe Stunde bis zur ersten grossen Torchance. St. Paulis Kapitän James Lawrence köpfte nach einem Freistoss knapp über das Tor. Insgesamt blieb Werder im ersten Durchgang jedoch die deutlich aktivere Mannschaft. In der zweiten Hälfte steigerte sich St. Pauli und hatte nach dem Ausgleich mehrere Chancen auf den Siegtreffer. In der Nachspielzeit traf Simon Makienok zum vermeintlichen 2:1 für St. Pauli, nach Einschreiten des Video-Assistenten zählte der Treffer wegen eines Handspiels aber nicht.

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