Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen hat die italienische Fussball-Liga die Zuschauerzahlen in den Stadien stark reduziert.
Auch bei Juventus Turin dürfen nun nur noch 5000 Fans in das Stadion. Foto: Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire/dpa/Archivbild
Auch bei Juventus Turin dürfen nun nur noch 5000 Fans in das Stadion. Foto: Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire/dpa/Archivbild - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Vor wenigen Zuschauern spielen, aber spielen»

Die Vereine hätten sich einstimmig für maximal 5000 Fans im Stadion ausgesprochen, teilte die Serie A mit. Die Einschränkung gelte ab dem 15. Januar bis zum 5. Februar. In dieser Zeit würden ausserdem keine Tickets für den Gäste-Block verkauft. Italiens Regierung hatte Ende Dezember bereits eine Reduzierung der Fan-Zahlen auf 50 Prozent der Stadionkapazität beschlossen. Zuvor lag die Begrenzung bei 75 Prozent.

«Vor wenigen Zuschauern spielen, aber spielen»

«Die Liga Serie A hat, um die Entscheidungsmacht über die Saison und den Spielkalender zu behalten, gegen ihren Willen das geringere Übel akzeptiert: vor wenigen Zuschauern spielen, aber spielen. Mit allen daraus folgenden wirtschaftlichen Schäden», kommentierte das Sportblatt «Gazzetta dello Sport» am Sonntag.

Die Regeln griffen noch nicht für den 21. Spieltag am Sonntag. Die Einführung der Begrenzung brauche Zeit, begründete die Liga. Für diesen Spieltag waren ursprünglich Partien aller Mannschaften vorgesehen. Am Samstagabend teilte die Liga jedoch mit, dass die Begegnung zwischen dem FC Turin und AC Florenz auf Montag (17.00 Uhr) und das Spiel zwischen Cagliari Calcio und dem FC Bologna auf Dienstag (20.45 Uhr) verschoben wurde. Eine Begründung dafür nannte die Liga nicht. Hintergrund könnten Corona-Fälle in den Clubs sein.

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