SC Freiburg spricht von Europa: «Da würde keiner Nein sagen»

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    Freiburg rückt nach dem Sieg gegen Augsburg ganz nah an die Europapokal-Plätze der Bundesliga heran. Die Freiburger profitieren von der Krise bei Bayer Leverkusen, aber auch von ihrer Willenskraft.

    Nach dem Sieg gegen den FC Augsburg keimt in Freiburg die Hoffnung auf die Europapokal-Plätze. Foto: Tom Weller/dpa
    Nach dem Sieg gegen den FC Augsburg keimt in Freiburg die Hoffnung auf die Europapokal-Plätze. Foto: Tom Weller/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der SC Freiburg darf mehr denn je in dieser Saison vom Europapokal träumen.

    Nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den FC Augsburg wagten sich die ersten SC-Profis offener als zuvor von der Teilnahme am europäischen Fussball-Wettbewerb zu sprechen.

    Denn angesichts von nur noch drei Punkten Rückstand auf den sechsten Rang sind die internationalen Partien für den Sport-Club nun greifbar. «Warum soll man da nicht hinschauen. Wenn man daran schnuppern kann, sollte man das machen», sagte der starke SC-Kapitän Christian Günter bei Sky. Und Torwart Florian Müller meinte: «Da würde keiner Nein sagen. Wir wären glücklich, wenn es klappt.»

    AUSGANGSLAGE: Als Tabellenachter trennen die Mannschaft von Trainer Christian Streich gerade mal drei Punkte von Bayer 04 Leverkusen auf Rang sechs. Dieser würde am Ende der Saison zur Teilnahme an der neuen Europa Conference League berechtigen. Falls der kommende DFB-Pokal-Sieger unter den besten sechs Teams landet, würde sogar schon der siebte Platz dafür reichen, davon sind die Freiburger gerade mal einen Punkt entfernt.

    ARGUMENTE: Die Freiburger geben sich nie auf. Nach zuvor zwei Niederlagen lief auch gegen die Augsburger längst nicht alles nach Plan, gerade im ersten Durchgang prägten zahlreiche Fehler das SC-Spiel. Trotzdem arbeitete sich der SC in die intensive Partie und siegte letztlich verdient dank der Treffer von Roland Sallai (51. Minute) und Philipp Lienhart (79.). «37 Punkte nach 26 Spielen - super», befand Streich im Anschluss. Mit ihrer Mentalität bleiben die Breisgauer für jeden Bundesligisten ein unangenehmer Gegner.

    PERSONAL: Anders als in vergangenen Spielzeiten plagen den SC diesmal fast keine Verletzungssorgen. Gegen Augsburg musste Streich nur auf Edeljoker Nils Petersen verzichten, der wegen eines nicht eindeutigen Corona-Testergebnisses vorsichtshalber ausgesetzt hatte. Die Breite im Kader bringt Leben in den Konkurrenzkampf. Gegen den FCA konnte Streich Stammkräfte wie Jonathan Schmid oder Ermedin Demirovic von der Bank bringen, auch Dominique Heintz oder Janik Haberer wurden eingewechselt.

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