Rolfes: Social-Media-Reichweite zählt bei Transfers nicht

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Deutschland,

Bayer Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes lässt sich bei Spieler-Transfers nicht von einer grossen Fangemeinde in den sozialen Netzwerken blenden.

Für Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes zählen bei Spieler-Transfers die sportlichen Qualitäten. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Für Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes zählen bei Spieler-Transfers die sportlichen Qualitäten. Foto: Roland Weihrauch/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Als Verein schauen wir natürlich, dass die Spieler die Reichweiten nutzen und sie steigern.

«Bei der Verpflichtung zählt die sportliche Qualität, nicht die Reichweite», sagte der frühere Fussball-Nationalspieler beim Branchentreffen Spobis in Düsseldorf. Erst in der späteren Vermarktung würden hohe Follower-Zahlen bei einzelnen Profis für den Bundesligisten interessant, fügte der 38-Jährige hinzu.

«Als Verein schauen wir natürlich, dass die Spieler die Reichweiten nutzen und sie steigern. Das ist ein netter Nebeneffekt», sagte Rolfes der Deutschen Presse-Agentur. Jungstar Kai Havertz (20) hat derzeit allein 542.000 Abonnenten bei Instagram. «Aber die grösste Reichweitensteigerung haben sie, wenn sie erfolgreich auf dem Platz stehen», fügte Rolfes hinzu.

Mit den Profis gebe es einen Austausch über ihre Inhalte in den sozialen Netzwerken. «Wenn ein Spieler Sachen postet, die nicht so klug sind, bekommt er einen Hinweis. Aber sonst ist das der Verantwortungsbereich des Spielers», sagte Rolfes.

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