Real Madrid: So verhinderte José Mourinho den Vini-Abgang bei Real
Vinicius Junior bleibt bei Real Madrid und wechselt nicht nach England. Das ist offenbar auch ein Verdienst des neuen Trainers José Mourinho.

Das Wichtigste in Kürze
- Real Madrid rüstet unter Trainer José Mourinho auf und will wieder Meister werden.
- Zudem bleibt Vini jr. trotz eines intensiven Flirts mit Arsenal.
- Mourinho erklärt, wie er dem Brasilianer einen Wechsel ausgeredet hat.
Heute startet Real Madrid mit einem Auswärtsspiel gegen Espanyol Barcelona in die neue Saison. Und in dieser soll alles besser werden: Die «Königlichen» peilen den Titel an – dafür kehrt Trainer-Legende José Mourinho zu Real zurück.

Für den 63-Jährigen wird das Team erheblich verstärkt: Auch wenn sich Spaniens Weltfussballer für Erzrivale Barça entscheidet, haben sich dennoch viele klingende Namen Real angeschlossen.
Marc Cucurella kommt von Chelsea, Denzel Dumfries von Inter. Dazu verstärken Ibrahima Konaté (Liverpool), Bernardo Silva (ManCity) und Yan Diomande (Leipzig) das Kader der Madrilenen.
So überzeugte Mourinho Vini vom Verbleib bei Real Madrid
Spannend ist aber auch, wer bei Real Madrid geblieben ist: Medienberichten zufolge stand Vinicius Junior nämlich kurz vor einem Wechsel zum englischen Meister Arsenal. Doch statt die «Königlichen» zu verlassen, verlängert Vini am Ende sogar. Und das war offenbar auch der Verdienst von José Mourinho.
Der Star-Coach erklärt in einem Interview mit «El Chiringuito», wie er den Brasilianer vom Verbleib überzeugen konnte. «Vini, wo willst du hin?», habe er ihn gefragt.

«Du warst nur in Brasilien und kennst nur Real Madrid … Du verstehst Real erst, wenn du gehst. Wenn du gehst (…) dann merkst du, was Real Madrid ist. Geh nicht, es lohnt sich nicht», so Mourinho weiter.
Allerdings betont «The Special One», dass Vinis Verlängerung nicht alleine wegen ihm funktioniert habe. «Natürlich habe ich mit ihm gesprochen, aber Vinicius hat sich in Real Madrid verliebt.» Und nach den ersten gemeinsamen Wochen hält der Portugiese fest: «Vinicius ist eine Maschine – Es ist eine Freude, ihm bei der Arbeit zuzusehen.»

Dabei hatten die beiden das Heu in der letzten Saison nicht auf der gleichen Bühne. Mourinho war da noch Benfica-Coach. Sein damaliger Spieler Gianluca Prestianni wird nach dem Direktduell beschuldigt, Vini rassistisch beleidigt zu haben.
José Mourinho: «Er weiss, dass ich an seiner Seite stehe»
Mourinho spielt den Vorfall in der Folge herunter, was ihm viel Kritik einbringt. Vor allem ein Satz in Anlehnung an Benfica-Ikone Eusebio fliegt dem Trainer um die Ohren: «Vinicius hat sich über Rassismus beschwert. Ich habe ihm geantwortet, die grösste Legende von Benfica ist Schwarz. Das Letzte, was dieser Club ist, ist rassistisch.»

Prestianni wird daraufhin lange gesperrt – und Mourinho steht mittlerweile bei Real Madrid an der Seitenlinie. Und macht jetzt klar, dass seine Unterstützung Vini Junior gehört: «Er weiss, dass er darauf zählen kann, dass ich an seiner Seite stehe.»
















