Die ehemaligen deutschen Fussball-Nationalspieler Lukas Podolski und Mesut Özil haben die Pläne für eine europäische Super League scharf kritisiert.
Lukas Podolski ist gegen die Champions-League-Reform. Foto: Bernd Thissen/dpa
Lukas Podolski ist gegen die Champions-League-Reform. Foto: Bernd Thissen/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Stürmer, der derzeit bei Antalyaspor in der Türkei unter Vertrag steht, spielte für den FC Arsenal und Inter Mailand.

«Dieses Projekt ist ekelhaft, unfair, und ich bin enttäuscht, dass Clubs dabei sind, die ich repräsentiert habe», schrieb «Poldi» im Kurznachrichtendienst Twitter.

Der Stürmer, der derzeit bei Antalyaspor in der Türkei unter Vertrag steht, spielte für den FC Arsenal und Inter Mailand. Beide Clubs gehören zu den zwölf Gründungsmitgliedern der Super League. Die Initiative sei eine «Beleidigung für das, woran ich glaube: Fussball ist Glück, Freiheit, Leidenschaft, Fans und für Jedermann», schrieb der 35-Jährige.

Özil befürchtet eine Verwässerung beim Wert von wichtigen Fussballspielen. «Kinder wachsen mit dem Traum auf, die Weltmeisterschaft und die Champions League zu gewinnen - nicht irgendeine Super League. Die Freude an grossen Spielen besteht darin, dass sie nur ein- oder zweimal im Jahr stattfinden, nicht jede Woche», schrieb der 32-Jährige, der Anfang des Jahres vom FC Arsenal zu Fenerbahce Istanbul gewechselt war.

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