Nach der verletzungsbedingten Auswechslung seines früheren Linksverteidiger Tim Leibold im DFB-Pokalduell mit dem Hamburger SV hat der 1. FC Nürnberg die Pfiffe eigener Fans scharf verurteilt.
Der Hamburger Tim Leibold (M.) musste verletzt vom Platz. Foto: Daniel Karmann/dpa
Der Hamburger Tim Leibold (M.) musste verletzt vom Platz. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

«Der 1. FC Nürnberg steht für Fairness. Wir vertreten es in keinster Weise, einen Spieler zu demütigen, vor allem dann nicht, wenn er unter Schmerzen am Boden liegt», schrieb der fränkische Fussball-Zweitligist.

«Wir bedauern es wirklich sehr, dass es dennoch zu solch einem Verhalten gekommen ist und entschuldigen uns beim Hamburger SV und insbesondere bei Tim Leibold, dem wir eine schnelle Genesung wünschen», schrieb der «Club» einen Tag nach dem 2:4 im Elfmeterschiessen gegen den HSV weiter.

Leibold hatte von 2015 bis 2019 in Nürnberg gespielt, Fans nahmen ihm seinen Wechsel zum HSV später übel. Er wurde nun bei jeder Aktion im DFB-Pokalspiel von FCN-Anhängern ausgepfiffen - auch, als er nach einer Verletzung des rechten Knies nach gut 20 Minuten mit einer Trage vom Platz gebracht wurde. Der «Club» kritisierte dies als «einen Tiefpunkt» in der Partie, den man ganz klar verurteile.

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