Teamsenior Manuel Neuer geht ohne konkrete Zukunftspläne als Torhüter der Fussball-Nationalmannschaft ins WM-Jahr.
Seit vielen Jahren Deutschlands unangefochtene Nummer eins: Manuel Neuer.
Seit vielen Jahren Deutschlands unangefochtene Nummer eins: Manuel Neuer. - Arne Dedert/dpa

Eine Fortsetzung der DFB-Karriere über das Turnier in Katar hinaus ist für den Schlussmann des FC Bayern München, der am kommenden Sonntag 36 Jahre alt wird, gleichwohl gut möglich. 2024 findet die Europameisterschaft in Deutschland statt. Ein Turnier im eigenen Land hat der Weltmeister von 2014 noch nicht gespielt - und der EM-Titel fehlt ihm auch noch in der persönlichen Titelsammlung.

«Ich habe nicht das Ziel, 2024 und darüber hinaus im Tor der deutschen Nationalmannschaft zu spielen. Ich habe immer gesagt, dass ich solange, wie ich helfen kann, wie ich mich gut fühle, gebraucht werde und Spass habe, dabei sein möchte», sagte Neuer zu seinen Überlegungen. Die DFB-Auswahl spielt am kommenden Samstag in Sinsheim gegen Israel und drei Tage später in Amsterdam gegen die Niederlande. Neuer könnte dann seine Länderspiele 109 und 110 bestreiten.

«Ich habe wirklich Freude, hier bei der Nationalmannschaft dabei zu sein. Das ist immer noch eine grosse Ehre für mich, auch wenn ich schon viele Jahre dabei bin und viele Spiele gespielt habe. Ich bin froh, Teil der Mannschaft zu sein. Solange das der Fall ist, möchte ich weiterspielen. Dazu muss natürlich auch meine Leistung passen», schilderte Neuer.

Auf Vereinsebene will er auf jeden Fall noch mehrere Jahre aktiv sein. Sein Vertrag in München läuft bis Ende Juni 2023. Es laufen Gespräche über eine weitere Verlängerung. Neuer äusserte sich dazu nur kurz: «Was meinen Vertrag betrifft, da gibt es keine Neuigkeiten.»

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