Auf das laufende Spiel des FC Bayern gegen Leverkusen achtete Julian Nagelsmann schon kaum noch.
Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann (M) geht nach dem der Niederlage an den jubelnden Kölnern vorbei. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Pool/dpa
Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann (M) geht nach dem der Niederlage an den jubelnden Kölnern vorbei. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Dass die Bayern nun schon Meister werden können, bevor RB das nächste Mal spielt, war für Nagelsmann dann auch «nicht der mega Punkt, über den ich mich ärgere.

Die Meisterschaft hatte der Trainer von RB Leipzig schon nach dem 1:2 in Köln abgehakt - und wahrscheinlich auch schon nach dem 0:0 zuvor gegen Hoffenheim.

Dass die Bayern nun schon Meister werden können, bevor RB das nächste Mal spielt, war für Nagelsmann dann auch «nicht der mega Punkt, über den ich mich ärgere. Ich ärgere mich mehr darüber, dass wir nicht gewonnen haben, als darüber, dass wir nicht Meister werden. Die Wahrscheinlichkeit war schon vor dem Spieltag nicht mehr sehr gross.»

Am Charakter seines Teams zweifelte der 33-Jährige nicht. «Es ist total simpel, das zu analysieren», sagte er: «Das ist kein Charakter-Ding.» Die kleine Krise liege allein an der Chancen-Verwertung. «Das Problem war nicht Köln, sondern wir selbst», sagte er: «41:10 Torschüsse und 1:2 Tore gegen Hoffenheim und Köln zeigen, wo das Grundproblem liegt. Wir spielen nicht schlecht, schnüren den Gegner gut ein, aber schiessen viel zu wenig Tore. »

Die Geschehnisse in der Schlussphase und nach dem Spiel sah der Trainer einerseits kritisch, aber auch als Zeichen. «Es gab ein Wortgefecht im Kabinentunnel», erzählte er: «Daran sieht man: Meinen Jungs war nicht egal, dass sie verlieren.»

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