Für Fussballtrainer Jürgen Klopp gehört das Streben nach Perfektion mit seinem Team zum Job - aber nicht an jedem Tag und nicht zu jedem Preis.
Stellt Perfektion nicht über alles: Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Stellt Perfektion nicht über alles: Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Solange man nicht perfekt sei, gebe es Platz für Verbesserungen, meinte Klopp.

Man könne auch mal mit dem Erreichten zufrieden sein und müsse sich nicht jeden Morgen immer wieder sagen: «Wir müssen besser werden, wir müssen besser werden», betonte der Coach des englischen Meisters FC Liverpool in einem Beitrag für uefa.com und ergänzte: «Nein, wir wissen, dass einige Dinge so gut sind, dass es manchmal ausreicht, sie konsequent auf das Spielfeld zu bringen», erklärte der 53-Jährige, der seine Mission bei den Reds 2015 als «The Normal One» angetreten hatte.

Solange man nicht perfekt sei, gebe es Platz für Verbesserungen, meinte Klopp. Das sorge für den Antrieb, «all die verschiedenen Herausforderungen zu meistern, denen sie während einer Fussballsaison, einer Fussballkarriere oder eines Lebens gegenüberstehen.» Er sei kein Spezialist für Perfektion, räumte Klopp ein, «wahrscheinlich das Gegenteil - aber ich versuche immer noch, meine Jungs dazu zu bringen, so nah wie möglich dorthin zu kommen.» Man strebe immer an, so gut wie möglich zu sein. Klopp: «Aber Perfektion? Ich habe es nie gesehen und schaue viel Fussball.»

Die Corona-Pandemie sei keine Zeit im Leben, in der man sich - «positiv und negativ» - auf Ziele beschränken sollte. «Wir müssen einfach alle durch diese Situation kommen», sagte der frühere Bundesliga-Trainer, der 2019 mit Liverpool Champions-League-Sieger wurde. «Für die Spieler ist es unglaublich intensiv, was wir tun. Wir sind alle glücklich und spielen ohne Alternative.» Alles laste auf den Rücken der Spieler. «Sie müssen liefern», sagte Klopp.

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