Hertha wieder im Training und bereit für «Monsterprogramm»

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Deutschland,

Hertha BSC ist zurück auf dem Rasen.

Hertha BSC und Sami Khedira sind zurück im Training. Foto: Andreas Gora/dpa
Hertha BSC und Sami Khedira sind zurück im Training. Foto: Andreas Gora/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Es wird ein Monsterprogramm», sagte Ex-Weltmeister Sami Khedira nach der ersten Übungseinheit, die von Chefcoach Pal Dardai früher als geplant abgebrochen wurde.

Nach zwei Wochen Corona-Quarantäne durften die Profis des abstiegsgefährdeten Fussball-Bundesligisten am Freitag wieder zusammen trainieren.

«Es wird ein Monsterprogramm», sagte Ex-Weltmeister Sami Khedira nach der ersten Übungseinheit, die von Chefcoach Pal Dardai früher als geplant abgebrochen wurde. «Man muss ein gutes Bauchgefühl haben, damit wir die Jungs nicht überbelasten und sie am Montag topfit sind», erklärte Dardai zum reduzierten Training. Mit der Nachholpartie beim FSV Mainz beginnt für Hertha eine Serie von sechs Partien in 20 Tagen.

Von einer kleinen Gruppe Hertha-Fans wurden die Berliner Profis vor dem Trainingsgelände im Olympiapark «toll» und «corona-konform» empfangen, wie Khedira berichtete. Auf dem Übungsplatz prangten als zusätzliche Motivation grosse Transparente, eines mit der Aufschrift: «Kämpfen und Siegen für Hertha». Nach fünf Corona-Fällen im Team und im Trainerstab konnte jeder 14 Tage lang nur allein in häuslicher Isolation für die Fitness arbeiten. In der Zeit mussten drei Liga-Partien verlegt werden, Hertha fiel auf Abstiegsplatz 17 zurück.

«Es ist eine machbare Aufgabe», erklärte dennoch Chefcoach Dardai, der selbst leicht an Covid-19 erkrankt war. Die Punktausbeute der Konkurrenz hätte «viel schlimmer» ausfallen können: «Du siehst, wie du punkten musst. Alles liegt in unserer Hand.» Für Khedira ist die mentale Seite dennoch die schwierigere. «Es ist nicht ganz einfach, die anderen durften spielen. Wir haben drei Spieltage von der Couch aus gesehen, sie haben gewonnen, die Konkurrenz hat teilweise gut gespielt», sagte der Routinier und schloss an: «Es ändert nichts: Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Wir müssen auf uns schauen.»

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