Sportgeschäftsführer Fredi Bobic hat mit den zu Beginn seiner Amtszeit im Sommer vorgefundenen Verhältnissen bei Fussball-Bundesligist Hertha BSC abgerechnet.
Fredi Bobic rechnet mit den Fehlern der Vergangenheit ab. Foto: Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC/Pool/dpa
Fredi Bobic rechnet mit den Fehlern der Vergangenheit ab. Foto: Jan-Philipp Burmann/Hertha BSC/Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Dabei war der Manager schon zu Zeiten von Eintracht Frankfurt von dem jahrelang praktizierten «passiven Fussball» der Berliner überhaupt nicht angetan.

«Meines Erachtens wurde der Klassenerhalt zu laut gefeiert», sagte der 50-Jährige im Interview mit dem vereinseigenen TV, «die Pflicht wurde geschafft, da muss man aber nicht die Riesenparty machen.» Unter anderem hatte der damalige Trainer Pal Dardai in einem Interview mit dem ZDF-Sportstudio die Rettung mit einer dicken Zigarre zelebriert.

Dabei war der Manager schon zu Zeiten von Eintracht Frankfurt von dem jahrelang praktizierten «passiven Fussball» der Berliner überhaupt nicht angetan. «Mein Gefühl war, wir müssen etwas anderes machen. Pal hat viel für Hertha gemacht, aber wir konnten die Entwicklung der Mannschaft und der Spieler nicht ausblenden», erklärte Bobic den Wechsel Ende November von Dardai zu Tayfun Korkut.

Trotz des turbulenten ersten Jahres hat der ehemalige Nationalspieler den Wechsel vom Main an die Spree nicht bereut. «Ich wollte genau so eine Aufgabe haben und habe für mich gesucht: Was ist das Spannendste, was es im europäischen Fussball gibt», sagte Bobic, dessen Rückkehr zur Hertha, für die er selbst zwischen 2003 und 2005 stürmte, nicht in seinem «Zukunftsplan vorgesehen» war: «Ich hätte mir auch etwas Nettes suchen können.»

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