Kay Bernstein hat mit Hertha BSC grosses vor: Der neue Präsident will mit einer 180-Grad-Wende eine neue Vereinskultur etablieren und die Fans zurückholen.
Hertha BSC
Herthas neugewählter Präsident Kay Bernstein. - Britta Pedersen/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • Kay Bernstein will die Vereinskultur von Hertha zu etablieren.
  • Der 41-Jährige ist seit Juni der neue Präsidenten des Berliner Sport-Clubs.
  • Er will den BSC wieder zum Liebling der Fans machen.

Hertha BSC kam in den letzten Jahren dem Bundesliga-Abstieg mehrmals nahe. Nun soll eine 180-Grad-Wendung in der Vereinsstrategie Besserung bringen.

Kay Bernstein, der seit Juni als neuer Präsident amtet, will den Berliner Kultverein wieder zum Liebling der Fans machen.

«In den letzten Jahren wurde bei Hertha verwaltet, aber nicht Hertha gelebt. Wir müssen wieder nahbarer für alle werden – auch das Präsidium. Der Verein braucht den Stolz zurück», sagt der 41-Jährige dem «Berliner Kurier».

Als Erstes will Bernstein Herthas Ruf der Arroganz und Unnahbarkeit beenden. Für die Reaktion auf seine Pläne hat sich der neue Präsident eine 100-tägige Schonfrist gegeben. Er wolle abwarten, was in den ersten 100 Tagen passiert. Wenn er sein Umfeld dann enttäuscht habe, könne ihm dies auf Augenhöhe kommuniziert werden.

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