Gündogan zur eigenen Corona-Infektion: Hat Denken verändert

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    Deutschland,

    Fussball-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat mit Demut auf seine Corona-Infektion zurückgeblickt.

    Hatte die Länderspiele im Oktober verpasst, nachdem er sich mit Corona infiziert hatte: Ilkay Gündogan. Foto: Christian Charisius/dpa
    Hatte die Länderspiele im Oktober verpasst, nachdem er sich mit Corona infiziert hatte: Ilkay Gündogan. Foto: Christian Charisius/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fussball-Nationalspieler Ilkay Gündogan hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
    • Die Erkrankung habe sein Denken verändert, gibt er nun rückblickend zu.

    Der deutsche Fussball-Nationalspieler Ilkay Gündogan blickt auf seine Corona-Infektion zurück.

    «Vor der Corona-Erkrankung habe ich es nicht für voll genommen. Danach hat sich mein Denken geändert. Es macht nicht nur körperlich, auch psychisch etwas mit einem.

    Man macht sich Sorgen. Alles steht in den Sternen», sagte Gündogan auf der Pressekonferenz vor dem Länderspiel gegen Tschechien in Leipzig.

    Gündogan hatte die Länderspiele im Oktober verpasst, nachdem er sich infiziert hatte. «Die ersten drei, vier Tage waren schlimm. Da waren die stärksten Symptome.

    Schwierig war der Einstieg wieder ins Training, weil die Krankheit noch drin war», ergänzte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Gündogan appellierte daran, das Virus ernst zu nehmen. «Wir sollten so vorsichtig wie möglich sein, um die Menschen um uns herum zu schützen.»

    Tief berührt habe ihn ein Telefongespräch mit seinem Grossvater, der aus Sorge um Gündogan geweint habe. «Ich werde dieses Gespräch niemals vergessen», sagte Gündogan. Und fügte mit Blick auf einen möglichen Impfstoff hinzu:

    «Wir sehnen die Zeit herbei, dass Menschen ins Stadion können. Dafür spielen wir ja auch. Es wäre schön, wenn es schnell passieren würde. Generell ist aber die Gesundheit von allen Menschen wichtig.»

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