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Gladbach-Coach Rose sehnt Rückkehr der Fans herbei

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Deutschland,

Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose sehnt «den Tag herbei, an dem wieder 50.000 und mehr Menschen in die Stadien strömen werden», sagte der 44-Jährige in einem «Sportbuzzer»-Interview.

Mönchengladbachs Trainer Marco Rose freut sich schon auf die Rückkehr der Fans in die Stadien. Foto: Ina Fassbender/AFP POOL/dpa
Mönchengladbachs Trainer Marco Rose freut sich schon auf die Rückkehr der Fans in die Stadien. Foto: Ina Fassbender/AFP POOL/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Rose ist es ein «Lichtblick, dass nun die ersten Impfstoffe entwickelt worden sind.» Denn auch die Gladbacher sind von der Corona-Pandemie betroffen.

«Das sollte dann ein Tag sein, den man gemeinsam ausgelassen feiert und an dem es vielleicht gar nicht so darauf ankommt, welches Team als Sieger vom Platz geht. Gewonnen hätten dann endlich wieder alle Fussballfans und der Fussball per se.»

Für Rose ist es ein «Lichtblick, dass nun die ersten Impfstoffe entwickelt worden sind.» Denn auch die Gladbacher sind von der Corona-Pandemie betroffen. Angreifer Alassane Plea und Abwehrspieler Ramy Bensebaini sind positiv getestet worden und fehlen in der Partie am Samstag beim FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky).

Er selbst komme mit der Corona-Stuation «einigermassen zurecht. Aber natürlich macht man sich Gedanken oder Sorgen um seine Eltern, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich von ihnen höre, dass alles okay ist und es ihnen gut geht», sagte der gebürtige Leipziger.

Stürmer Nils Petersen vom SC Freiburg sieht die Stimmung rund um den Profifussball in Zeiten der Corona-Krise mit Sorge. «Angenommen, ich wäre ein Bistrobetreiber, dann stünde jetzt meine Existenz auf der Kippe. Gleichzeitig würde ich sehen, wie Fussballprofis, die eh schon privilegiert sind, weiterarbeiten dürfen - das würde mich natürlich frustrieren», sagte der 31-Jährige der «Badischen Zeitung».

Er sei «froh und dankbar, dass ich meinen Beruf ausüben darf», betonte Petersen. «Aber natürlich macht es weniger Spass als sonst. Die Stadien sind leer, das Interesse schwindet.» Die fehlenden Fans würden eine «riesige Lücke» hinterlassen, sagte der Angreifer. «Vor allem, weil der eine oder andere Fan fühlt: 'Aha, es geht also auch ohne uns.' Das ist eine schmerzliche Entwicklung.»

Mit Blick auf den mässigen Saisonstart der Freiburger, die aus den ersten sieben Liga-Spielen sechs Punkte holten und am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) den Tabellenletzten FSV Mainz 05 empfangen, sagte Petersen: «Wir müssen schon noch eine Schippe drauflegen.» Noch «im Februar, März mit dem Rücken zur Wand zu stehen», sei «sehr ungemütlich».

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