Cristiano Ronaldo

    «Geh nach Hause»: Fans fordern Abgang von Präsident Ronaldo

    Simon Huber
    Simon Huber

    Spanien,

    Der spanische Erstligist Real Valladolid steht vor dem nächsten Abstieg – und Besitzer Ronaldo gerät bei den eigenen Fans immer stärker in die Kritik.

    ronaldo
    Bei seinem Verein lässt sich Ronaldo Nazário nur noch selten blicken. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ronaldo Nazário übernahm Real Valladolid im Jahr 2018 und versprach damals grosse Dinge.
    • Aktuell liegt der Klub in der spanischen LaLiga auf dem letzten Platz.
    • Die Fans fordern nun lautstark, dass der Brasilianer den Klub abgibt.

    Seit 2018 ist Ronaldo Nazário Mehrheitsbesitzer von Real Valladolid. Damals begann das Abenteuer mit grossen Versprechen. Es wurde ein Fünfjahresplan für die Champions League präsentiert. Heute herrscht beim Klub ein sportliches und strukturelles Desaster.

    Der Klub steht aktuell abgeschlagen auf dem letzten Platz und droht zum dritten Mal seit Ronaldos Einstieg abzusteigen.

    real valladolid
    Die Fans von Real Valladolid fordern den Abgang von Ronaldo Nazário. - keystone

    Die Fans sind frustriert: Trotz rund 80 Mio. Euro an Transfererlösen wurde kaum investiert, der Kader gilt als schwach, vier Trainer wurden allein in dieser Saison verschlissen. Auch das Stadion ist veraltet, geplante Modernisierungen scheiterten – die Stadt drohte sogar mit einer Sperrung.

    Ronaldo ist nur selten vor Ort

    Das Verhältnis zu den Fans ist zerrüttet. Ein geändertes Wappen ohne Fanbeteiligung, enttäuschte Erwartungen und Ronaldos öffentliche Abwesenheit führten laut der «Sportbild» zum Bruch.

    Bist du ein Fan von Brasiliens Ex-Star Ronaldo?

    Auf den Tribünen fordern Plakate regelmässig seinen Rücktritt. Ein Verkaufsangebot über 29 Mio. Euro schlug Ronaldo aus – er will mehr.

    valladolid
    Bei Real Valladolid scheint ein Klassenerhalt in dieser Saison ein Ding der Unmöglichkeit. - keystone

    Während der Verein in die Bedeutungslosigkeit rutscht, plant «El Fenómeno» offenbar den nächsten Karriereschritt. Er möchte als Funktionär beim südamerikanischen Verband Conmebol einsteigen.

    Kommentare

    User #4746 (nicht angemeldet)

    Warum verkauft ihr jemanden den Club, der weder vor Ort ist noch einen lokalen Bezug hat? Ausser Geld kassieren, das ist sein Bezug zu Spanien.

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