Urs Fischer empfindet eine Vertragsverlängerung beim 1. FC Union Berlin derzeit als zweitrangig.
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Der Cheftrainer des Fussball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin: Der Schweizer Urs Fischer. - Andreas Gora/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Urs Fischer will vor dem Pokal-Halbfinal nicht über seinen vertrag sprechen.
  • Union gastiert heute Abend in Leipzig (20.45 Uhr).

«Wir sind in einer Phase, da geht es für uns um sehr viel. Da ist die Zukunft des Trainers nicht entscheidend. Ausserdem habe ich noch ein Jahr lang Vertrag», sagte der Schweizer der «Sport Bild». Er habe auch beim letzten Mal erst ein halbes Jahr vor dem Ende seines Vertrages verlängert.

Fischer stieg mit Berlin 2019 in die Bundesliga auf und führte die Mannschaft in der vergangenen Saison in den Europapokal. An diesem Mittwochabend (20.45 Uhr/ARD und Sky) spielt der Club gegen RB Leipzig um den erstmaligen Einzug ins Finale des DFB-Pokals. «Was wir bisher geleistet haben, ist etwas Aussergewöhnliches», sagte der 56 Jahre alte Fischer.

Dass es derzeit so gut passe, sei aber keine Garantie für die Zukunft, sagte Fischer. «Situationen können sich eines Tages verändern. Doch solche Szenarien habe ich nicht im Kopf, mir macht die Arbeit hier sehr viel Spass», meinte er. «Und wenn ich daran denke, dass ich im Sommer in mein fünftes Jahr gehe, das muss man sich erst einmal vorstellen, das ist ebenfalls etwas Aussergewöhnliches.»

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