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    FIFA will Modus der WM 2026 «neu diskutieren»

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    Italien,

    Die nächste WM 2026 wird ein Mega-Event mit 48 Teams. Bislang sollte in 16 Dreiergruppen gespielt werden. Das will FIFA-Präsident Gianni Infantino nach den Erfahrungen aus Katar überdenken.

    An der Fussball-WM 2026 sollen 48 Mannschaften teilnehmen.
    An der Fussball-WM 2026 sollen 48 Mannschaften teilnehmen. - Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

    Das bisher vorgesehene Format für die Mega-WM 2026 mit 48 Teams in 16 Dreiergruppen wird laut Aussage von FIFA-Präsident Gianni Infantino weiterhin überprüft.

    «Wir müssen das noch einmal aufgreifen oder zumindest neu diskutieren, ob wir 16 Dreiergruppen machen oder 12 Vierergruppen, das ist sicherlich etwas, was bei den nächsten Meetings auf der Agenda stehen wird», sagte der Chef des Fussball-Weltverbands bei einer Pressekonferenz zum Abschluss der WM in Al-Rajjan.

    Infantino lobte den «Erfolg der Vierergruppen» bei dem Turnier in Katar. «Hier waren die Vierergruppen absolut unglaublich, in dem Sinne, dass es bis zur letzten Minute des letzten Spiels offen war, wer weiterkommt.» Der 52-Jährige erwähnte bei den Überlegungen auch den Modus bei der EM im vergangenen Jahr, als aus den sechs Vierergruppen jeweils zwei Teams sowie die vier besten Gruppendritten in die K.o.-Phase eingezogen waren.

    Mega-WM in den USA,Kanada und Mexiko

    Der «Guardian» hatte vor zwei Wochen berichtet, dass die FIFA und die Turnierorganisatoren über eine Formatänderung nachdenken würden. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko ist 2026 die erste mit 48 statt wie bislang 32 Mannschaften. Bislang war geplant, dass aus den 16 Dreiergruppen die je zwei besten Teams in die K.o.-Runde kommen.

    Würde der Modus zu zwölf Viergruppen geändert, könnte dies den Spielplan der Mega-WM weiter aufblähen. Kommen in diesem Modus die beiden Gruppenersten sowie die acht besten Dritten weiter, würde das zu 104 WM-Spielen führen – das wären 40 Partien mehr als aktuell in Katar auf dem Spielplan stehen. Bei 16 Dreiergruppen und den folgenden vier K.o.-Runden werden insgesamt 80 WM-Partien absolviert. Kritisiert wurde an diesem Modus die höhere Gefahr für Absprachen, da eine Nation zwingend spielfrei hat.

    Die FIFA erwartet durch die gestiegene Anzahl von Spielen bei der Dreiländer-Endrunde deutlich höhere Einnahmen. Profitieren werden 16 Länder, die sich zusätzlich zu den bisherigen 32 qualifizieren. «Wir sind wirklich überzeugt von der Ausweitung», sagte Infantino. Der Einfluss des Spiels werde in Nordamerika «unglaublich» sein. «Es wird mehr Spiele geben, die Einnahmen werden steigen», sagte er auch mit Blick auf die grossen Stadien in Nordamerika. Es würden bis zu 5,5 Millionen Fans in den Gastgeber-Ländern erwartet.

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