FC Köln: Wehrle rechnet mit hohen Umsatzverlusten

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Deutschland,

Finanz-Boss Alexander Wehrle vom 1. FC Köln geht davon aus, dass bis zum April die Spiele der Fussball-Bundesliga ohne Zuschauer stattfinden müssen.

Finanz-Chef des 1. FC Köln: Alexander Wehrle. Foto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa
Finanz-Chef des 1. FC Köln: Alexander Wehrle. Foto: Lars Baron/Getty/Pool/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf die Frage, wie gross die Verluste bis Saisonende sein werden antwortete der Kölner Finanzgeschäftsführer: «Das hängt natürlich wesentlich davon ab, ab wann und in welcher Grössenordnung Zuschauer zugelassen werden.

«Wir haben unsere erste Kalkulation im Herbst aufgrund der Entwicklungen sehr schnell korrigiert und gehen aktuell davon aus, dass wir im Januar, Februar und März keine Zuschauer mehr haben werden», sagte Wehrle (45) der «Bild»-Zeitung.

Auf die Frage, wie gross die Verluste bis Saisonende sein werden antwortete der Kölner Finanzgeschäftsführer: «Das hängt natürlich wesentlich davon ab, ab wann und in welcher Grössenordnung Zuschauer zugelassen werden. Man muss aber von März 2020 bis zum Saisonende mit Umsatzverlusten von mindestens 40 Mio. Euro rechnen.»

Trotzdem überwiege die Hoffnung. «Ich hoffe sehr, dass die Mischung aus Schnelltests und Impfungen es 2021 möglich macht, dass wir noch in dieser Saison eine Teilöffnung der Stadien hinkriegen», sagte der Kölner Finanzchef. «Wir haben mit unseren Banken Gespräche über die nötige Liquidität aufgenommen und sind deshalb zuversichtlich, dass wir die Saison zu Ende spielen können», hofft Wehrle. Wenn alle Spiele stattfinden «dann droht keine Insolvenz, und die Liquidität ist gesichert. Auch bei Geisterspielen.»

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