FC Barcelona

    FC Barcelona: Gehaltskürzungen bei Spielern wegen Neuzugängen?

    Matthias Neuhaus
    Matthias Neuhaus

    Spanien,

    Die finanzielle Situation des FC Barcelona sieht nach wie vor katastrophal aus. Um aus dem Schlamassel herauszukommen, wägt der Club drastische Massnahmen ab.

    FC Barcelona Gerard
    Gerard Piqué spielt schon seit 2008 beim FC Barcelona. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der FC Barcelona ist hoch verschuldet.
    • Um neue Transfers tätigen zu können, zieht der Verein Gehaltskürzungen in Betracht.
    • Gleich mehrere namhafte Stars müssen eine Lohnreduktion fürchten.

    Fast 1,4 Milliarden Franken betragen die Schulden des FC Barcelona. Zuletzt wurde ein neuer Sponsoring-Deal abgeschlossen, um Geld in die Kassen zu spülen. Die finanzielle Lage des Clubs bleibt aber weiterhin prekär.

    Lohnreduktion um 50 Prozent

    Um sich gegen die Last der Schulden zu stemmen, zieht Barça nun drastische Massnahmen in Erwägung. So sollen etliche Spielergehälter gekürzt werden, um mehr Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt zu erlangen.

    Laut «Deportes Cuatro» sollen die Löhne von Sergio Busquets, Gerard Piqué und Jordi Alba um die Hälfte reduziert werden. Alle drei spielen seit Jahren bei den Katalanen, bilden das Captain-Team und gehören zu den Urgesteinen.

    Wie «Mundo Deportivo» berichtet, sieht der FC Barcelona die Massnahme gar für den gesamten Kader vor. Einzige Ausnahmen: Ansu Fati, Pedri und Ronald Araujo, die ihre Verträge erst kürzlich verlängert hatten.

    Joan Laporta FC Barcelona
    Joan Laporta ist Präsident vom FC Barcelona. - dpa

    Alternativ soll der Club eine Aufteilung des Gehalts als Möglichkeit in Betracht ziehen. So würde der Lohn von Busquets, Piqué & Co auf mehrere Jahre ausgebreitet. Heisst: Auch bei einem Karriereende oder bei einem Wechsel würden sie dann weiterhin kassieren.

    Geld für neue Spieler nötig

    Den Berichten zufolge hat Barcelona bereits die ersten Gespräche mit den betroffenen Stars geführt. Präsident Joan Laporta soll das Vorhaben in einem Interview kürzlich angedeutet haben.

    Durch die Massnahme erhofft sich Barça mehr finanzielle Mittel, um neue Spieler zu verpflichten. Auf der Wunschliste der «Blaugrana» stehen unter anderem Andreas Christensen (26), César Azpilicueta (32) und Robert Lewandowski (33).

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