Cristiano Ronaldo weg: Nummer 7 bei Portugal schon wieder vergeben
Die legendäre Rückennummer 7 von Cristiano Ronaldo ist nach dessen dramatischem Abschied aus Portugals Nationalteam bereits wieder vergeben worden.

Das Wichtigste in Kürze
- Cristiano Ronaldo hat das Team-Camp von Portugals Nationalmannschaft am Mittwochabend verlassen.
- Keine 24 Stunden später ist seine legendäre Rückennummer 7 bereits an einen anderen Spieler vergeben.
- Ein Affront gegen den langjährigen Captain? Nein – vielmehr eine Notwendigkeit.
Die Karriere von Cristiano Ronaldo in der portugiesischen Nationalmannschaft ist wohl endgültig vorbei. Und sie ist unwürdig zu Ende gegangen: Der 41-Jährige ist am Mittwoch wutentbrannt aus dem Team-Camp der Seleçao abgereist. Grund war, dass der Altmeister gegen Dänemark nicht in der Startelf stehen sollte.
Ronaldo fühlte sich von Nationaltrainer Jorge Jesus übergangen und jettete kurzerhand per Privatflieger nach Madrid. In den sozialen Medien deutete er an, dass seine Zeit in der portugiesischen Nationalmannschaft damit vorbei sei.

Wenige Stunden später ist die legendäre Rückennummer 7, die mit «CR7» fester Bestandteil von Ronaldos Marken-Identität ist, schon wieder vergeben: Anstelle des 41-Jährigen wird Galatasaray-Profi Rafael Leao mit der Nummer 7 auf dem Trikot auflaufen.
Kein Affront, sondern eine UEFA-Vorschrift
Grundsätzlich passt die Nummer nicht schlecht zum 27-jährigen Ex-Milan-Angreifer: Bei Galatasaray trägt er die Nummer 27, in der Nationalmannschaft beim 2:1-Sieg über Norwegen am vergangenen Wochenende die Nummer 17. Jetzt ist es also «RL7» statt wie bisher «CR7».

Eine Attacke auf den langjährigen Captain und Europameister von 2016 steckt aber nicht dahinter: Vielmehr schreibt die UEFA nämlich vor, dass die Spieler im Nationalteam-Kader von 1 bis 23 durchnummeriert sind. Eine symbolische Lücke anstelle der Nummer 7 wäre schlichtweg nicht zulässig gewesen.
Cristiano Ronaldo hat die 7 nicht gepachtet
Und es ist auch nicht das erste Mal, dass die Nummer 7 im Nationalteam nicht an Cristiano Ronaldo vergeben wird. Ganze 15 Profis trugen mindestens einmal die Nummer des 41-Jährigen, wenn dieser verletzt oder gesperrt fehlte. Unter ihnen waren etwa André Silva, Ricardo Quaresma, Nani oder Fabio Coentrao.

Zudem kann Jorge Jesus beim Duell mit Dänemark am Donnerstag trotz Ronaldo-Abgang auf ein vollständiges Kader setzen. ManUnited-Star Bruno Fernandes und BVB-Angreifer Fabio Silva rücken neu ins Aufgebot. Neben Ronaldo fehlt auch Juventus-Star Francisco Conceicao verletzungsbedingt.
















