Bundesliga

    Die zentralen Punkte des Hygienekonzepts für die Bundesliga

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    Deutschland,

    Seit über sieben Wochen ruht in der Fussball-Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie der Spielbetrieb.

    Leitet die Task Force für das Sicherheits- und Hygienekonzept der DFL: DFB-Teamarzt Tim Meyer. Foto: Christian Charisius/dpa
    Leitet die Task Force für das Sicherheits- und Hygienekonzept der DFL: DFB-Teamarzt Tim Meyer. Foto: Christian Charisius/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Eckpunkte des DFL-Hygienekonzepts:

    Eine Taskforce unter der Leitung von Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer hat ein Sicherheits- und Hygienekonzept erstellt, mit dem die Bundesliga ihre Saison mit Geisterspielen beenden soll.

    Die Eckpunkte des DFL-Hygienekonzepts:

    - engmaschige und regelmässige Testung der Spieler, die in der Vorwoche begonnen hat. Vor der Wiederaufnahme des Teamtrainings soll jeder Verein seine Spieler mindestens zweimal getestet haben, um neue Ansteckungen zu verhindern. Zwei negative Tests sind für Spieler Voraussetzung, um in den Trainingsbetrieb zurückkehren zu können.

    - auch Kontaktpersonen der Profis sollen freiwillig in grösseren zeitlichen Abständen getestet werden. Alternativ können Personen, die dies nicht wollen, schriftlich jeden Kontakt dokumentieren.

    - wenn ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss nicht automatisch die ganze Mannschaft in Quarantäne. Aufgrund der getroffenen Massnahmen (Dauertestung) könnten Spieler und Betreuer in die Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) eingeordnet werden, die «optional anzuwendende informatorische und kontaktreduzierende Massnahmen» statt einer Gruppenquarantäne zur Folge hat. Die lokalen Gesundheitsämter entscheiden darüber.

    - rund um die Stadien sollen sich bei Spielen noch etwa 300 Personen befinden. Diese sollen etwa gleichmässig auf die drei Zonen Innenraum, Tribüne und Stadiongelände verteilt werden.

    - die Aufenthalte in den Kabinen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Rituale wie das gemeinsame Einlaufen, Maskottchen oder Mannschaftsfotos entfallen.

    - alle Anwesenden - aktive Spieler und Schiedsrichter ausgenommen - sind im Stadion verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Spielbälle sollen vor und während des Spiels desinfiziert werden.

    - Spieler werden angehalten, sich in eine Quasi-Quarantäne zu begeben. Es sollen unter anderem keine Kontakte zur Nachbarschaft mehr geben, keine Besuche empfangen und keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden.

    - positive Corona-Fälle sollen nicht automatisch an die Presse gemeldet werden, da «Krankheitsverifizierung sowie die klare Dokumentation der vermutlichen Übertragungswege im Vordergrund stehen».

    - die DFL rät den Clubs, für einen «ausreichend grossen Kader» für das Saisonfinale zu sorgen.

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