DFL zum Thema Anfang: «Wäre ein nicht hinnehmbarer Affront»

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    Deutschland,

    Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat sich mit deutlichen Worten zum bei Werder Bremen zurückgetretenen Trainer Markus Anfang geäussert.

    Das Logo der Deutschen Fussball Liga (DFL) am Eingang zur Zentrale. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
    Das Logo der Deutschen Fussball Liga (DFL) am Eingang zur Zentrale. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Anfang hatte sein Amt niedergelegt und damit auf Vorwürfe reagiert, ein gefälschtes Impfzertifikat benutzt zu haben.

    «Wir kennen die Fakten nicht. Sollte sich aber der im Raum stehende Verdacht bestätigen, wäre dies ein nicht hinnehmbarer Affront gegenüber allen, die sich in den vergangenen Monaten haben impfen lassen und so ihren Beitrag zur Corona-Eindämmung geleistet haben», teilte die DFL auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

    Anfang hatte sein Amt niedergelegt und damit auf Vorwürfe reagiert, ein gefälschtes Impfzertifikat benutzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Bremen hatte am Vortag Ermittlungen gegen den Coach des Fussball-Zweitligisten eingeleitet. Die DFL schrieb, der Verein habe den Ligaverband am Samstagmorgen über den Rücktritt des Trainers informiert. Man sei mit Werder Bremen weiterhin in Kontakt, Anfang hat die Vorwürfe bestritten.

    Grundsätzlich gelte: «Die DFL sowie alle 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben in den vergangenen Monaten immer die Impf-Kampagne gegen Corona unterstützt - und werden hier gerade in der momentan schwierigen Situation keinesfalls nachlassen.» Ausser Anfang war auch dessen Co-Trainer Florian Junge zurückgetreten. Gegen den Anfang-Assistenten gibt es laut Werder-Mitteilung ebenfalls staatsanwaltschaftliche Ermittlungen.

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